Crazy Frog ist wieder da: vom Klingelton zum YouTube-Helden

Kennt ihr noch den Crazy Frog, dessen Klingelton-Werbung zu Beginn dieses Jahrtausends etliche TV-Zuschauer nervte? 2005 erhielt der Frosch dann auch noch ein eigenes Musikvideo, das sich als großer Erfolg herausstellen sollte und nun auf YouTube eine Milliarde Aufrufe erzielt hat.

Die Rede ist von dem Musikvideo zu "Axel F", einer "Neuinterpretation" des gleichnamigen Originals (Soundtrack zu Beverly Hills Cop) aus den 80ern. Falls ihr euch nicht daran erinnern könnt oder es bereits verdrängt habt, könnt ihr euch das Video zu Beginn dieses Artikels anschauen. In Deutschland hielt sich der Song ganze 23 Wochen in den Single-Charts und schaffte es bis auf Platz 3. Von den über eine Milliarde Klicks gehen 20 Millionen auf das Konto deutscher Nutzer. Immerhin: In zehn anderen Länder kam der Crazy Frog auf noch mehr Aufrufe.

Kinder mögen den verrückten Frosch

Allerdings scheint sich der Crazy Frog hierzulande zunehmender Beliebtheit zu erfreuen. Denn in den vergangenen 30 Tagen hat sich Deutschland auf Platz 8 der Frosch-Liebhaber vorgekämpft. Schuld daran ist offenbar unser Nachwuchs. Laut Pressemitteilung soll vor allem die 2017 eingeführte "YouTube Kids"-App zum Comeback des Crazy Frog beigetragen haben. Und das hat Konsequenzen: Die Macher von Crazy Frog sollen bereits an neuen Songs und Videos, einem Videospiel sowie einer Mini-TV-Serie arbeiten.

In der Rangliste der meistgeklickten Musikvideos auf YouTube belegt die Frosch-Version von "Axel F" aktuell Platz 99 – knapp hinter "Timber" von Pitbull (featuring Kesha) und "Happy" von Pharrell Williams. Auf Platz eins liegt seit einiger Zeit "Despacito" von Luis Fonsi und Daddy Yankee, das logischerweise auch das erfolgreichste Musikvideo des Jahres 2017 ist.

Weitere Artikel zum Thema
Google Stadia: So schnell muss euer Inter­net für Spiele-Stre­a­ming sein
Francis Lido
Google Stadia: Der offizielle Controller ist Voraussetzung für das Spielen über Chromecast
Welche Internet-Geschwindigkeit benötigt ihr für Google Stadia? Der Chef des Spiele-Streaming-Dienstes hat es verraten.
Stadia: Google will eigene exklu­sive Spiele heraus­brin­gen
Lars Wertgen
Google-Stadia
Google sieht Stadia nicht nur als Plattform für Spiele anderer Entwickler. Es soll auch exklusive Titel geben.
Stadia: Google stellt Spiele-Stre­a­ming-Platt­form "für alle" vor
Francis Lido
Supergeil !8Stadia läuft auf vielen verschiedenen Endgeräten
Googles Spiele-Streaming-Plattform ist offiziell: Sie heißt Stadia und bietet beeindruckende Features, ohne von Nutzern teure Hardware zu verlangen.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.