Fokus auf PS4: Sony will Smartphone-Geschäft reduzieren

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Wohin geht die Reise für Sony-Smartphones?
Wohin geht die Reise für Sony-Smartphones?(© 2014 CURVED)

Quo vadis Sony? Während wir aufs Sony Xperia Z4 warten, denkt der japanische Elektronikkonzern aufgrund anhaltender Verluste tatsächlich über einen kompletten Rückzug aus dem Smartphone- und TV-Geschäft nach.

Sony erwägt nach aktuellen Aussagen von Unternehmenschef Kazuo Hirai, drastische Maßnahmen zu ergreifen, um endlich wieder schwarze Zahlen schreiben zu können, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Demnach könne sich Hirai sogar eine völlige Abkehr vom Smartphone- und TV-Geschäft vorstellen. Ende 2014 verkündete Sony bereits, sein Mobilfunk-Angebot ebenso stark zu reduzieren wie das Sortiment an Unterhaltungselektronik. Von einer kompletten Einstellung dieser Sparten war zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht die Rede.

Nischenmärkte sollen die Sony-Talfahrt stoppen

Sonys Mobile-Chef Hiroki Totoki hielt damals noch an dem Ziel fest, in beiden genannten Bereichen Gewinne zu erzielen, obwohl die Verkäufe um 30 Prozent zurückgegangen sind. Verantwortlich sei dafür auch das schlechte Abschneiden der Xperia-Smartphones gewesen. Doch mittlerweile sieht man im Hause Sony offenbar einen noch radikaleren Handlungsbedarf, um die Geschäfte wieder in die Gewinnzone zu bringen. Deshalb will das Unternehmen künftig vor allem auf profitable Nischenmärkte zählen.

So soll das Geschäft mit Videospielen, Bildsensoren für Kameras und Unterhaltung für steigende Umsätze sorgen. Angepeilt sei dabei das stolze Ziel von einem 25-fachen Gewinn innerhalb der nächsten drei Jahre. In Zahlen ausgedrückt heißt das, dass Sony bis zum Jahr 2018 ein operatives Ergebnis von umgerechnet etwa 3,7 Milliarden Euro erwirtschaften will. Ob Sonys Smartphones bei diesem Vorhaben tatsächlich komplett auf der Strecke bleiben, lässt sich schwer voraussagen. Eine Kehrtwende hat das Unternehmen jedoch bitter nötig. Denn laut eigenen Angaben wird Sony das laufende Geschäftsjahr mit dem sechsten Nettoverlust in sieben Jahren beenden.

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