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Für Beats: Apple kauft Musikanalyse-Anbieter Semetric

Großer Datenhunger: Musicmetric analysiert künftig für Apple Nutzervorlieben
Großer Datenhunger: Musicmetric analysiert künftig für Apple Nutzervorlieben (© 2015 Semetric, CURVED Montage )
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21.01.15 von

Curved-Redaktion

Kleine Akquisition in Cupertino: Für einen nicht genannten Betrag hat Apple den britischen Musikanalyse-Anbieter Semetric übernommen. Der Zukauf wird im Zusammenhang mit der Integration von Beats Music in iTunes gesehen.  

Business as usual bei Apple: "Von Zeit zu Zeit kaufen wir kleinere Technologiefirmen, wir kommentieren unsere Pläne aber generell nicht", heißt es mantraartig aus der Pressestelle in Cupertino, wenn der iPhone-Hersteller wieder einmal ein Start-up übernommen hat, von dem oft nicht gleich ersichtlich ist, welche Bedeutung das Puzzleteil im Apple-Kosmos einnehmen soll.

Das scheint beim Musikanalyse-Anbieter Semetric, den Apple heute offiziell geschluckt hat, deutlich absehbarer: Das 2008 gegründete britische Start-up betreibt das Analyse-Tool Musicmetric, das von Plattenfirmen und Künstlern zu Marktforschungszwecken eingesetzt wird – für Download-Zahlen, Streaming-Abrufe oder Social Media-Aktivitäten. Ergo scheint der Verwendungszweck fest umrissen – nämlich für iTunes und den neuen Streaming-Service Music Beats, der dieses Jahr integriert werden soll.

Übernahmepreis von 50 Millionen Dollar kolportiert

Apple hatte Beats im vergangenen Jahr zur großen Überraschung  der Branche für drei Milliarden Dollar übernommen. Im Vergleich dazu liegt die Überweisung an Semectric eher Peanuts-Bereich: Die Financial Times spricht von einer kolportierten Summe in Höhe von 50 Millionen Dollar.

Damit liegt Semectric im Rahmen dessen, was Tim Cook für kleinere Übernahmen abseits der breiteren Öffentlichkeit ausgibt. Im vergangenen Jahr hatte Apple seine M&A-Aktiviäten deutlich ausgeweitet und alleine in den zwölf Monaten des Fiskaljahres 2013/14 30 (!) Unternehmen übernommen – darunter den iPad-Publisher Prss, den Buch-Empfehlungsdienst BookLamp oder die Radio-Streaming-App SwellWie der Guardian berichtet, firmiert Semetric bereits unter Apple Europe Ltd.

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