Für Xperia Z4 und Co: Sony baut mehr Kamera-Sensoren

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Xperia Photo Academy: J.N. Silva
Xperia Photo Academy: J.N. Silva(© 2014 Sony/J.N. Silva)

Für Sony lief das Geschäft mit den eigenen Smartphones zuletzt nicht unbedingt rosig, doch haben die Japaner in dieser Industrie noch ein weiteres Standbein als Zulieferer. Dass Sony dieses Standbein in Zukunft auch weiter stärken möchte, zeigt die aktuelle Planung, laut der die Produktionskapazitäten für Kamera-Sensoren hochgefahren werden sollen.

Wie Sony in einer Pressemitteilung verriet sollen die Fertigungsanlagen an gleich drei Standorten weiter ausgebaut werden, um noch mehr Kamera-Sensoren herstellen zu können. Damit wolle man frühzeitig dem weiter steigenden Bedarf gerecht werden, der besonders aus dem wachsenden Markt für Smartphones und Tablets resultiere. Aktuell belaufe sich die Produktion auf 60.000 Wafer pro Monat. Jede dieser kreisrunden Scheiben enthält wiederum unzählige Kamera-Sensoren. Bis Ende Juni 2016 soll der monatliche Output auf 80.000 Wafer gesteigert werden.

Sony-Technik auch in Smartphones anderer Hersteller

Sonys Kamera-Sensoren finden nicht nur im Xperia Z3, dem aktuellen Spitzen-Smartphone der Japaner, und zukünftigen Geräten wie dem Xperia Z4 Verwendung: Viele Hersteller auf der ganzen Welt kaufen die Chips beim japanischen Unternehmen ein, das schon seit langem Erfahrung im Bereich der Kamera-Technik sammelt und immer wieder mit neuen Entwicklungen aus diesem Bereich für Aufsehen sorgt.

Ähnlich wie bei Samsung entwickeln sich die Zahlen aus dem eigenen Smartphone-Geschäft aktuell nach unten. Genau wie der koreanische Hersteller kann Sony aber seine Ergebnisse in diesem Bereich mit dem Geschäft als Zulieferer von Chips zumindest abfedern. Wie beliebt Sony in der Branche ist, zeigt auch die Liste an Kunden, die Kamera-Sensoren von den Japanern beziehen: Hierzu zählen nicht nur chinesische Hersteller wie Meizu, Xiaomi und Oppo, sondern auch Apple und Samsung haben bereits bei Sony eingekauft.


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