Galaxy Note 7 mit Akku-Problem: Betroffene Geräte auf Kreuzfahrten verboten

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Auch Disney Cruise Line weist Besitzer des Galaxy Note 7 auf die Rückruf-Aktion hin
Auch Disney Cruise Line weist Besitzer des Galaxy Note 7 auf die Rückruf-Aktion hin(© 2016 PhoneArena)

Sicherheit geht vor: Nachdem die Meldungen über sich selbst entzündende Galaxy Note 7-Smartphones von Samsung nun schon seit mehreren Wochen nicht aus den Medien verschwinden wollen, reagieren nun auch die Kreuzfahrtunternehmen. Gleich mehrere haben erklärt, dass betroffene und nicht ausgetauschte Exemplare nicht auf ihren Schiffen verwendet werden dürfen.

Wer also eines der Galaxy Note 7-Exemplare mit einem risikobehafteten Akku vor dem 15. September 2016 gekauft hat und dieses noch nicht bei Samsung gegen ein sicheres Modell eingetauscht hat, der darf sein Phablet auf den Kreuzfahrtschiffen nicht einschalten und auch nicht aufladen. Das Verbot gilt sowohl für alle Mitreisenden als auch für die Crews, die auf den Schiffen beschäftigt sind.

Ältere Geräte sollen sicher sein

Wie PhoneArena berichtet, sollen gleich mehrere große Kreuzfahrtunternehmen gemeinsam das Verbot für die risikobehafteten Exemplare des Galaxy Note 7 kommuniziert haben. Dazu zählen Carnival Costa Cruises, Cunard, Disney Cruise Line, Fathom, Holland America Line, Princess Cruises, P&O Cruises, Seabourn und Royal Caribbean.

Die Unternehmen weisen in ihrer Mitteilung selbst auch noch einmal auf die laufende Rückruf-Aktion von Samsung hin, die den Zweck hat, betroffene Exemplare im Umlauf gegen sichere Galaxy Note 7-Geräte auszutauschen. Fraglich ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt allerdings, ob die Ersatzgeräte und die, welche nach dem 21. September gekauft wurden, auch wirklich sicher sind. Erst vor Kurzem soll eines der vermeintlich sicheren Ersatzgeräte in einem Flugzeug Feuer gefangen haben.


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