Galaxy Note 7: Samsung will gefährdete Geräte aus der Ferne deaktivieren

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Ende September 2016 soll die Umtauschaktion zum Galaxy Note 7 stattfinden
Ende September 2016 soll die Umtauschaktion zum Galaxy Note 7 stattfinden(© 2016 SAMSUNG)

Samsung ruft derzeit sein Galaxy Note 7 zurück: Aufgrund von Problemen, die offenbar mit dem Akku des Smartphones zusammenhängen, können Nutzer aktuell Ihr bereits gekauftes Gerät umtauschen. Um die Sicherheit seiner Kunden zu gewährleisten, erwägt das Unternehmen aus Südkorea offenbar drastische Schritte.

So sollen Einheiten des Galaxy Note 7, die bis zum 30. September 2016 nicht zurückgegeben wurden, aus der Ferne deaktiviert werden, berichtet 9to5Google. Damit will das Unternehmen offenbar Kunden schützen, die Ihr Gerät – aus welchen Gründen auch immer – nicht innerhalb des zeitlichen Rahmens umgetauscht haben. Dieses Gerücht bezieht sich auf Geräte in Frankreich – doch es sei sehr wahrscheinlich, dass Samsung auch in anderen Regionen so vorgehen wird.

Gleiches Gerät wird erstattet

Nutzer, die Ihr Galaxy Note 7 eingeschickt haben, sollen von Samsung ein Ersatzgerät in der gleichen Farbe erhalten, dessen Akku nicht gefährlich sei. Im Lieferumfang des Ersatz-Smartphones soll außerdem ein kostenloses Virtual Reality-Headset Gear VR enthalten sein – und eine Box, mit der das alte Gerät ohne Zusatzkosten zurückgeschickt werden kann.

Manche Nutzer würden sicherlich nicht glücklich darüber sein, dass Ihr Galaxy Note 7 auf einmal nicht mehr funktioniert; aus Sicherheitsgründen ist dieser Schritt von Samsung aber durchaus nachvollziehbar. Das aktuelle Top-Phablet des Herstellers ist in negative Schlagzeilen geraten, nachdem offenbar mehrere Akkus explodiert sind. Zwar soll nur ein geringfügiger Teil der Smartphones betroffen sein – dennoch entschied sich Samsung, alle bisher ausgelieferten Geräte zurückzurufen. In Deutschland soll der Umtausch ab dem 19. September beginnen.


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