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Gemeinsame Apps für iPhones und Macs sollen spätestens 2021 kommen

Darkmode auf dem MacBook Pro 15
Für das MacBook Pro könnten bald deutlich mehr Apps zur Auswahl stehen als bisher (© 2018 CURVED )
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21.02.19 von

Francis Lido

Apple treibt die Zusammenführung von Apps für iPhones, iPads und Macs offenbar fleißig voran. Eine Initiative namens "Project Marzipan" soll es Entwicklern ermöglichen, Apps zu kreieren, die sowohl auf Apples Smartphones und Tablets als auch auf den Computern des Herstellers laufen.

Einem Bloomberg-Bericht zufolge will das Unternehmen dieses Ziel bis 2021 erreichen. Noch im Laufe des Jahres 2019 wolle Apple außerdem ein Entwickler-Kit (SDK) zur Verfügung stellen, mit dem sich iPad-Apps für die Nutzung auf Macs konvertieren lassen. Die Veröffentlichung dieses SDK könnte bereits im Juni zur WWDC 2019 erfolgen. Es würde sich aber erst mal nach wie vor um zwei getrennte Apps handeln, die die Entwickler in den iOS- und Mac-App-Stores auch einzeln einreichen müssten.

iOS und macOS bleiben eigenständig

Da nur noch ein zugrundeliegender Software-Code erforderlich wäre, könnten jedoch mehr iPad-Apps eine Mac-Version erhalten als bisher. Denkbar wäre beispielsweise eine Netflix- oder Twitter-App für Apple-Computer. 2020 wolle Apple dann ein zweites SDK nachlegen, das die Konvertierung von iPhone-Apps ermöglicht. Das ist offenbar etwas problematischer, da die Bildschirme der Apple-Smartphones so viel kleiner sind als Mac-Displays.

2021 soll es dann zur Verschmelzung kommen: eine gemeinsame App für iPhone, iPad und Mac. Nutzer von Apple-Computern könnten dann iOS-Apps direkt auf ihren Mac herunterladen und darauf verwenden. Demnach würden also nicht nur die Apps, sondern auch die verschiedenen App Stores in gewisser Weise miteinander verschmelzen.

Die Pläne seien allerdings nicht im Stein gemeißelt und könnten sich noch ändern. Eine Zusammenlegung der Betriebssysteme iOS und macOS hat Apple dagegen bereits ausgeschlossen. Daran hat sich dem Bloomberg-Bericht zufolge nichts geändert.

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