Google soll eigenes AR-Headset planen

Das AR-Headset von Google soll Microsofts HoloLens (Bild) sehr ähnlich sein
Das AR-Headset von Google soll Microsofts HoloLens (Bild) sehr ähnlich sein(© 2015 Microsoft)

Augmented Reality ohne Kabelbindung erleben: Google soll aktuellen Gerüchten zufolge an einem eigenen AR-Headset arbeiten. Bei dem Gadget handelt es sich um ein sogenanntes "Standalone-Gerät" – es benötigt also keine Verbindung zu einem externen Computer.

Das AR-Headset wird angeblich unter dem Codenamen "Google A65" entwickelt, wie der renommierte Leak-Experte Roland Quandt auf Winfuture berichtet. Das Gerät soll dem Headset Microsoft HoloLens sehr ähnlich sein und es dem Nutzer ermöglichen, auf dem Display die Abbildung der realen Welt mit virtuellen Gegenständen zu vermischen. Angeblich entwickelt der Suchmaschinenriese das Gadget in Zusammenarbeit mit dem Auftragsfertiger Quanta, der seinen Sitz in Taiwan hat.

Mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz?

An der Produktion des AR-Headsets soll außerdem der Chip-Hersteller Qualcomm beteiligt sein. Vermutlich wird ein Prozessor des kalifornischen Unternehmens das Gadget antreiben. Mutmaßlich handelt es sich dabei um den "QSC603", der über vier Kerne verfügt und aufgrund der stromsparenden Eigenschaften zu einigen Stunden Betriebszeit am Stück beitragen soll.

Der Chipsatz "QSC603" ermöglicht Quandt zufolge Inhalte wie Videos in WQHD-Auflösung. Außerdem soll der Chip auf die Unterstützung von künstlicher Intelligenz ausgerichtet sein. Das Projekt "Google A65" befindet sich offenbar noch in einem sehr frühen Stadium. Entsprechend kann es noch eine ganze Weile dauern, bis das Unternehmen ein fertiges Produkt vorstellt – wenn es denn überhaupt jemals dazu kommt. Allzu viel Zeit kann sich Google allerdings nicht lassen: Auch Apple soll ein Virtual-Reality-Headset planen, das schon 2020 erscheinen könnte.


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