HTC Vive: Preis und Release-Datum des Oculus Rift-Konkurrenten stehen

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Die HTC Vive kommt mit zwei Controllern daher – einer für jede Hand –, mit denen Ihr mit dem Cyberspace interagiert
Die HTC Vive kommt mit zwei Controllern daher – einer für jede Hand –, mit denen Ihr mit dem Cyberspace interagiert(© 2016 HTC)

Zum MWC in Barcelona zieht HTC jetzt nach und gibt Preis und Release-Termin für die HTC Vive auf seinem Blog bekannt, nachdem Oculus VR bereits Anfang Januar eine Ankündigung für die Oculus Rift vornahm. Überraschend: HTC unterbietet den Konkurrenten nicht, sondern setzt noch einen drauf – 799 Dollar soll das Vive zum Marktstart kosten.

Zwar nannte das Unternehmen bislang noch keinen Euro-Preis, inklusive Einfuhrsteuern und weiteren Kosten, dürfte der aber wie so oft üblich im gleichen Rahmen liegen. Dabei sorgte bereits der hohe Preis von 699 Euro zuzüglich Versandkosten für die Oculus Rift für Aufsehen, woraufhin Erfinder Palmer Luckey sich sogar für den unerwartet hohen Preis entschuldigte.

Ähnliche Anforderungen wie Oculus Rift

HTC-Fans, die für Virtual Reality keine hohen Kosten scheuen, merken sich den 29. Februar vor. Ab dann beginnt nämlich die Vorbestellphase für das Headset. Die Auslieferung soll dann einen Monat später ab dem 28. März erfolgen. Im Lieferumfang befinden sich neben dem HTC Vive-Kopfstück zwei kabellose Controller, ein Paar Ohrenstöpsel, die Station zur Bewegungserkennung sowie die Vive Link Box, welche als Verbindungsstück zwischen Headset und PC dient. Für begrenzte Zeit erhalten Käufer die Spiele Fantastic Contraption und Job Simulator gratis dazu.

Wie bei Oculus Rift sollte Euer Rechner einiges an 3D-Leistung mitbringen. Der Hersteller empfiehlt einen Intel i5-4590 oder einen AMD FX 8350 oder einen leistungsfähigeren Prozessor nebst 4 GB RAM sowie mindestens eine NVIDIA GeForce GTX 970 oder AMD Radeon R9 290 als Grafikkarte. Die HTC Vive erfordert einen HDMI 1.4-Anschluss, einen USB-Port 2.0 und Windows 7 mit SP1 oder eine neuere Version. Wer also noch keinen flotten Spiele-PC sein Eigen nennt, muss sich auf weitere Kosten gefasst machen.


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