iOS 10 lässt Siri menschlicher klingen

Unfassbar !31
Siri berichtet Euch unter iOS 10 mit menschlicherer Stimme von ihren Träumen
Siri berichtet Euch unter iOS 10 mit menschlicherer Stimme von ihren Träumen(© 2015 CURVED Montage)

Wenn Ihr unter iOS 10 Siri öffnet, könnte Euch eine Überraschung erwarten. Die Stimme der digitalen Assistentin soll nämlich menschlicher klingen. Das geschieht offenbar durch den Einsatz eines Deep-Learning-Algorithmus, der ein neurales Netzwerk simuliert.

An der grundlegenden Methode, wie Siri Sätze zusammenbaut, habe sich dabei nichts geändert, wie Apple Insider berichtet: Die Software klaubt sich Wort für Wort aus einer Datenbank zusammen, ehe der Nutzer ihre Stimme hört. Dank der neuen Deep-Learning-Intelligenz lernt Siri nun aber, die Satzbestandteile natürlicher zu verbinden. Erste Hinweise gab es 2015, als sich Apple das Deep-Learning-Unternehmen Perceptio dazukaufte.

Siri ist schon seit 2014 schlauer

Ein Interview mit hochrangigen Apple-Mitarbeitern wie Eddy Cue und Craig Federighi der Seite Backchannel habe zudem ergeben, dass die Spracherkennung von Siri aber bereits lange vor iOS 10 auf ein Deep-Learning-Netzwerk umgestellt wurde. Seit Juli 2014 sei die Software bereits im Einsatz. Nutzer haben das wohl nur indirekt mitbekommen, soll die Verarbeitung von Sprachbefehle seitdem doch deutlich besser funktionieren.

Wie Siris menschlichere Stimme genau klingt, bleibt vorerst ein Geheimnis. Das erfahren wir wohl erst, wenn iOS 10 erscheint. Ausgerechnet Siri hat dafür gesorgt, dass das Datum für das Update bereits bekannt ist – weil sie den Namen "Barbra Streisand" falsch aussprach. Die US-Entertainerin selbst wandte sich danach an Tim Cook, der schließlich den 30. Oktober als Termin nannte.


Weitere Artikel zum Thema
Falt­ba­res iPhone als Konzept: So könnte es ausse­hen
Lars Wertgen
Eine künftige iPhone-Generation könnt ihr womöglich knicken
Apple will sich mit einem faltbaren iPhone womöglich von der Konkurrenz um Samsung und Co. abheben. Ein Konzept zeigt, wie dies gelingen könnte.
Falt­bare Geräte: Wird Apple das Feld von hinten aufrol­len?
Christoph Lübben
Das Display der Apple Watch könnte irgendwann einer flexiblen Variante weichen
Apple soll über ein Display nachdenken, das sich aufrollen lässt. Ein solcher Bildschirm könnte der faltbaren Konkurrenz überlegen sein.
iPhone: FaceTime-Fehler verhin­dert Hinzu­fü­gen weite­rer Teil­neh­mer
Francis Lido
Gruppen-Facetime ermöglicht Video-Telefonate mit bis zu 32 Personen
FaceTime bereitet erneut Probleme: Einige Nutzer können einem laufenden Gespräch offenbar keine weiteren Teilnehmer hinzufügen.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.