iOS 11 erst auf 52 Prozent der Geräte: Rollout langsamer als im Vorjahr

Zu den größten Neuerungen von iOS 11 gehört das überarbeitete Kontrollzentrum
Zu den größten Neuerungen von iOS 11 gehört das überarbeitete Kontrollzentrum(© 2017 CURVED)

Mittlerweile ist iOS 11 offenbar auf mehr als der Hälfte aller aktiven iPhone- und iPad-Modelle installiert. Allerdings hat sich die zunächst schnelle Verbreitung wohl etwas verlangsamt. Dies sei wenige Monate nach dem Release von iOS 10 im Jahr 2016 nicht so gewesen.

Auf gleich 52 Prozent der aktiven Geräte ist iOS 11 installiert, berichtet Apple auf der eigenen Entwickler-Webseite. Ermittelt wurden diese Daten wohl durch Besucher des App Stores. Die neue OS-Version ist seit Mitte September 2017 für kompatible Modelle verfügbar. Währenddessen sollen nur noch 38 Prozent der Nutzer iOS 10 verwenden. Lediglich 10 Prozent betreiben ihr iPhone oder iPad mit einem noch älteren Betriebssystem.

Nur im Verhältnis langsam

Im vergangenen Jahr hat sich iOS 10 jedoch schneller verbreitet: Laut PhoneArena war diese Version Ende Oktober 2016 bereits auf 60 Prozent der aktiven Geräte installiert. Demnach verbreitet sich iOS 11 mittlerweile langsamer als die Vorgängerversion. Dabei hat Apples Betriebssystem für 2017 einen guten Start hingelegt: Nur drei Tage nach dem Beginn des Rollouts soll das Update schon auf 14,6 Prozent der aktiven iPhone- und iPad-Modelle installiert gewesen sein. Am 26. September 2017 habe das OS daraufhin auch schon die 25 Prozent überschritten.

Beschweren kann sich Apple über die Geschwindigkeit der Verbreitung nicht. Bei dem Konkurrenz-Betriebssystem Android dauert es wesentlich länger, ehe neue Versionen auf vielen Geräten angekommen sind. Selbst über ein Jahr nach Release soll Android Nougat nur auf 17,8 Prozent der Geräte laufen. Bei Android 8.0 Oreo seien es sogar nur 0,2 Prozent (Stand: 2. Oktober 2017). Das liegt wohl auch an dem mit viel Aufwand verbundenen Prozess, den die Hersteller durchlaufen müssen, bis ein Update ausrollen kann. Sony hat diesen Schritt für Schritt beschrieben. Zudem erhalten meist nur neuere Android-Smartphones eine entsprechende Aktualisierung.


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