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iPad mini 4: Doch nicht so schnell wie ein iPad Air 2

Das kleine iPad mini 4 besitzt nicht die gleiche Rechenleistung wie das iPad Air 2 und schon gar nicht wie das Riesen-Tablet iPad Pro
Das kleine iPad mini 4 besitzt nicht die gleiche Rechenleistung wie das iPad Air 2 und schon gar nicht wie das Riesen-Tablet iPad Pro (© 2015 Apple )
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17.09.15 von

Daniel Lüders

Das iPad mini 4 sollte mit seiner neuen Hardware eigentlich an die Leistung des iPad Air 2 heranreichen, wie Apple selbst bei der Keynote zur Vorstellung der neuen Smartphones iPhone 6s und iPhone 6s Plus behauptete. Doch neue Benchmarks enthüllen jetzt: Im iPad mini 4 steckt ein anderer Prozessor als im großen Bruder iPad Air 2 – und der ist in einigen Fällen deutlich langsamer.

Statt auf den A8X-Chip wie im iPad Air 2 setzt Apple im iPad mini 4 auf eine Variante des A8 mit dem gleichen Takt von 1,5 GHz, wie Phonearena herausgefunden hat. Der A8X im teureren und größeren Modell arbeitet allerdings mit drei Kernen, wohingegen der Chip des iPad mini 4 nur zwei Kerne besitzt. Auch der Hauptspeicher – bei beiden Tablets 2 GB RAM – ist offenbar von unterschiedlicher Güte. Während sich dies bei den Geekbench-Tests im Single-Core-Benchmark bei der allgemeinen Leistung wenig bemerkbar macht, liegt der gemessene Wert bei Speicheroperationen um über 500 Punkte hinter dem des iPad Air 2.

Apps mit viel Speicherhunger könnten langsamer laufen

Im Multicore-Bench fallen die Unterschiede wegen des zusätzlichen Rechenkerns des iPad Air 2 noch deutlicher aus: Hier liegt das iPad mini 4 bei Speicheroperationen sogar fast 1000 Punkte hinter dem Wert des iPad Air 2. Damit dürfte das iPad mini 4 besonders beim Arbeiten mit großen Datenmengen deutlich langsamer als das iPad Air 2 sein. Dies könnte beispielsweise bei Videoschnitt-Anwendungen oder Bildbearbeitungsprogrammen der Fall sein. Aber auch auf Spiele, die größere 3D-Texturen verwenden, dürfte dies zutreffen.

Doch auch wenn das iPad mini 4 nicht ganz die Geschwindigkeit des iPad Air 2 erreicht, legt es im Vergleich zum Vorgänger iPad mini 3 mit seinem A7-Chip deutlich zu: Bei Geekbench liegt das iPad mini 4 in puncto Rechenleistung in einigen Messungen um etwa 800 Punkte vor dem älteren Modell. Während auf die neuen iPhone-Modelle iPhone 6s und iPhone 6s Plus noch bis zum 25. September gewartet werden muss, ist das iPad mini 4 sofort erhältlich. In der Basis-Version mit WLAN und 16 GB Speicher ist es für 389 Euro zu haben. In der Top-Variante mit 128 GB und Mobilfunk kostet es 709 Euro.

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