iPad Pro: Infos, Gerüchte & Leaks zu Apple Mega-Tablet

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Das iPad Pro dürfte fast so groß ausfallen wie ein MacBook
Das iPad Pro dürfte fast so groß ausfallen wie ein MacBook(© 2014 CURVED)

Das iPad Pro soll der nächste große Schritt für Apples Tablet-Familie werden – und auch wortwörtlich ein großer, denn das Gerät soll hartnäckigen Gerüchten zufolge nahezu im MacBook-Format daherkommen. Schon seit gut einem Jahr ein heißes Thema, wurde der Release des iPad Pro bislang immer wieder verschoben. Was Ihr davon voraussichtlich erwarten könnt, erfahrt Ihr hier.

Ob iPad Pro oder iPad (Air) Plus – groß soll es sein

Gerüchte über das iPad Pro gab es schon Anfang 2014 – und einen Design-Entwurf von CURVED/labs ebenfalls. Im Laufe der Zeit ist das erwartete Riesen-Tablet aber ein klein wenig geschrumpft: War anfangs noch die Rede von einer Bildschirmdiagonale von 12,9 Zoll, sprachen die Informationen Ende 2014 immer wieder von einem 12,2-Zoll-Display – und zwischenzeitlich auch von einem Release als iPad Air Plus.

Ob nun mit 12,2 oder 12,9 Zoll, iPad Pro oder iPad (Air) Plus: Das Tablet wäre deutlich größer als der 9,7-Zöller iPad Air 2 und dürfte dementsprechend deutlich mehr Pixel aufs Display bringen. In einem Anfang Februar aufgetauchten Leak ist von 2K-Auflösung die Rede, aber auch von einem Akku mit gigantischen 11.000 mAh Kapazität. Zum Vergleich: Das aktuelle Topmodell iPad Air 2 kommt mit 7340 mAh aus. In besagtem Leak heißt das Tablet übrigens iPad Plus – in Anlehnung an das iPhone 6 Plus ein durchaus naheliegender Name.

Sound und Anschlüsse

Mitte Februar 2015 tauchten im Internet geleakte Bilder einer Schutzhülle auf, die mutmaßlich für das iPad Pro gedacht ist. Diese geben zwar keinen Aufschluss über die tatsächliche Größe des Displays, bestätigen aber, dass es sich bei dem Gerät um ein großes Tablet handeln wird. Zudem deuten Aussparungen an den Seiten darauf hin, dass das Tablet im Gegensatz zu den Vorgängern mit zwei Lautsprecherleisten ausgestattet wird, die sich am oberen und unteren Ende des Gerätes befinden.

Mitte März soll dann ein Apple-Mitarbeiter verraten haben, dass bei dem Unternehmen zumindest in Erwägung gezogen wird, das iPad Pro mit USB-Anschlüssen auszustatten. Sollte dies realisiert werden, würde dies eine Kehrtwende in Apples Philosophie des geschlossenen Systems bedeuten; die Nutzer dürfte die Möglichkeit zur einfachen und schnellen Übertragung von Daten freuen. Auch eine Maus und eine Tastatur könnten an das Tablet angeschlossen werden, möglicherweise ebenfalls über USB. Zudem teste Apple eine neue Technologie zum schnellen Aufladen des iPad Pro.

Sowohl die Gerüchte zu den Lautsprechern als auch zu den USB-Anschlüssen erhileten Mitte April neue Nahrung, als weitere Fotos von vermeintlichen Schutzhüllen im Internet auftauchten. Darauf sind die entsprechenden Aussparungen deutlich zu sehen - auch wenn sie nicht verraten, wofür sie genau gedacht sind.

Das Profi-Tablet als Mac-Ersatz

Das neue Top-Tablet könnte als Brücke zum MacBook fungieren, inklusive OS X-Betriebssystem und möglicherweise mit einem iStylus. Wenn das iPad Pro das "Pro" ernst nehmen soll, wird es womöglich auch mit einem neuen Prozessor auffahren – schließlich arbeitet schon im iPad Air 2 eine aufgemotzte Version des iPhone 6-Chips namens Apple A8X. Vielleicht wird das neue iPad-Spitzenmodell ja das erste Gerät mit einem neuen Apple A9, noch vor dem iPhone 6s. Es wäre nicht das erste Mal: Schon 2011 wurde der Apple A5 mit dem iPad 2 eingeführt und erst später im iPhone 4s verbaut.

Möglich wäre, dass Apple den Home-Button an der Seite des Riesen-Tablets unterbringt. Damit könnte eine Menge Platz gespart werden, der dem großen Display zugutekäme. Wie allerdings der Fingerabdrucksensor an die Seite des Gerätes passen soll, ließ das Gerücht von Anfang März offen.

Release erst im Herbst 2015?

Eigentlich sollte das iPad Pro eigentlich schon 2014 gemeinsam mit iPad Air 2 und iPad mini 3 auf den Markt kommen. Angeblich könnte die unerwartet hohe Nachfrage nach dem iPhone 6 Plus Schuld an der Verschiebung des Riesen-Tablets gewesen sein. Allerdings wurden der Produktion schon früh Probleme nachgesagt, weshalb branchenkundige Analysten die erwartete Veröffentlichung schon weit im Vorfeld ins Jahr 2015 verschoben hatten. Der überaus treffsichere Apple-Experte Ming-Chi Kuo hatte den iPad Pro-Release nicht einmal fürs erste Quartal 2015 auf seiner Rechnung.

Nachdem die Apple Watch offiziell für April 2015 angekündigt wurde, schien es möglich, dass Apple das iPad Pro als "One More Thing" auf der Keynote vor dem Apple Watch-Release im April präsentiert. Erste Leak-Bilder und sogar mögliches Zubehör sprachen zwischenzeitlich dafür, dass es noch im  Frühling soweit sein könnte.

Zulieferer fahren Display-Produktion hoch

Anfang März 2015 hieß es dann, dass der Release erneut verschoben wird – offenbar wird das iPad Pro sogar erst nach der Veröffentlichung des iPhone 6s das Licht der Welt erblicken. Anscheinend ist das Haupt-Feature des Tablets für die erneute Verzögerung verantwortlich, da die Zulieferer nicht mit der Produktion an Displays hinterherkommen. Hierzu passend hieß es in einem Bericht von Anfang April aus Korea auch, dass sowohl LG als auch Samsung aktuell dabei seien, ihre Produktionskapazitäten für passende Oxid-TFT-Bildschirme ausbauen würden: Demzufolge plane LG ausgehend von 9.000 Display-Bögen im Monat seine Leistung auf 30.000 zu erhöhen. Eine weitere Produktionssteigerung soll Anfang 2016 gar nochmals 20.000 Stück mehr im Monat ergeben. Samsung soll bis Ende 2015 seine Produktion auf satte 60.000 Bögen hochfahren. Das iPad Pro könnte also womöglich wirklich im September präsentiert werden und dann im Oktober auf den Markt kommen – zusammen mit dem iPad Air 3.


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