iPad Pro: iOS 9 deutet auf höhere Auflösung als bei MacBook und iMac

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Etwas kompakter als ein 13-Zoll-MacBook und trotzdem mehr Pixel – das iPad Pro klingt vielversprechend
Etwas kompakter als ein 13-Zoll-MacBook und trotzdem mehr Pixel – das iPad Pro klingt vielversprechend(© 2014 CURVED)

In iOS 9 wird eine Display-Auflösung definiert, die bislang auf keinem Apple-Gerät zum Einsatz kommt – und die locker hoch genug ist, um den 12,9-Zoll-Bildschirm des seit geraumer Zeit spekulierten iPad Pro zu füllen: 2732 x 2048 Pixel sollen es sein. Bei näherer Betrachtung spricht gleich eine Reihe von Indizien dafür.

5,6 Millionen Bildpunkte soll das iPad Pro demnach auf sein Display bannen. Das würde die 2560 x 1440 Pixel des 27-Zoll-iMacs und auch das MacBook Pro mit 15-Zoll-Retina-Display und einer Auflösung von 2880 x 1800 übertreffen – der 5K-iMac wäre das einzige Gerät in Apples Sortiment, das mehr Bildpunkte auf seinen Bildschirm bekommt als das iPad Pro.

Die Zahlen passen zum iPad Pro – und zum Rest

Der Hinweis auf die Pixelmenge des iPad Pro-Displays wurde von Hiraku Wang in den Tiefen des iOS 9-Codes entdeckt. So fand der taiwanische Entwickler gleich mehrere Tastatur-Größenangaben fürs Querformat, die in der Breite ungewöhnliche 1366 Pixel messen. Da Apple Bildelemente häufig in der Größe verdoppelt, kämen wir auf 2732 Pixel für die lange Seite des iPad Pro. Aus dem üblichen Seitenverhältnis ergeben sich dann 2048 Bildpunkte für die kurze Seite – eine vertraute Zahl, denn so viele Bildpunkte zählt die jeweils längere Achse von iPad mini 3 und iPad Air 2.

Gehen wir nun also davon aus, dass die abgeleitete Auflösung stimmt und das iPad Pro den Gerüchten entsprechend ein 12,9-Zoll-Display erhalten wird: Bei 2732 x 2048 Bildpunkten ergibt daraus eine Pixeldichte von 264 ppi – genau dieselbe wie beim iPad Air 2. Das alles passt doch zu gut zusammen, um Zufall zu sein, oder? Immerhin ist es nach der erweiterten Tastatur und einem möglichen Stylus-Support schon der dritte iPad Pro-Hinweis, den iOS 9 bringt.

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