iPhone 16e ohne MagSafe: Ihr seid der Grund – laut Apple

iPhone 16e offiziell
Das iPhone 16e erfordert ein paar Kompromisse von den Nutzern. Einer davon ist das Fehlen von MagSafe (© 2025 Apple )

Das iPhone 16e verzichtet auf eine der bekanntesten neuen Apple-Technologien: MagSafe – eingeführt mit dem iPhone 12 und seitdem Standard bei jedem Modell der Hauptreihe. Viele Nutzer und Tech-Experten fragten sich nach der Präsentation des 16e, warum Apple darauf verzichtet hat. Jetzt hat das Unternehmen den Grund dafür (semi-offiziell) erklärt – und der dürfte einige überraschen.

Laut Apple liegt es nicht an technischen Einschränkungen oder dem neuen C1-Modem, sondern schlicht an der Zielgruppe des iPhone 16e, wie Daring Fireball (John Gruber) erfahren haben will. Die meisten Käufer dieses Modells würden ihr Smartphone hauptsächlich per Kabel laden und MagSafe nicht nutzen. Unterm Strich wäre das Nutzungsverhalten von Käufern günstiger iPhones also der Grund.

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MagSafe gestrichen – aus Kostengründen?

Die Aussagen stammen von nicht namentlich genannten Apple-Vertretern, die sich gegenüber Daring Fireball’s John Gruber geäußert haben. In ganz offizieller Form hat sich Apple hierzu aber noch nicht erneut geäußert.

Ob das wirklich die einzige Begründung ist, bleibt offen. Denn klar ist: MagSafe wäre eine kostspielige Komponente, die Apple hier wohl bewusst gestrichen haben könnte. In Kombination mit anderen Einsparungen lässt sich das iPhone 16e günstiger produzieren – auch wenn der Preis für das Gerät nicht unbedingt als „günstig“ bezeichnet werden kann. Zudem steht die Frage im Raum, ob Apple durch solche Schritte auch die Unterschiede zwischen iPhone 16 und iPhone 16e vergrößern möchte.

iPhone 16 Pro mit MagSafe Charger (25 W)
iPhone 16 Pro mit MagSafe Charger (25 W): Das Pad hält magnetisch auf der Rückseite. (© 2024 Apple )

Trotz Einsparungen: iPhone 16e ist nicht billig

Apple hat bei diesem Modell mehrere Features gestrichen, doch wirklich preiswert ist das iPhone 16e nicht. Es startet hierzulande bei 699 Euro, was zwar 250 Euro günstiger ist als das reguläre iPhone 16, aber weit über den Erwartungen vieler Analysten liegt. Damit lässt das Unternehmen die Mittelklasse quasi endgültig hinter sich.

Vor der Vorstellung kursierten Gerüchte, dass Apple den Preis des iPhone SE 3 (so wurde das iPhone 16e noch genannt, bevor der Name offiziell war) leicht anheben würde. Wir erinnern uns: Das iPhone SE (2022) kostete zur Markteinführung 519 Euro. Mit dem iPhone 16e ist der Preis aber um knapp 180 Euro nach oben gegangen. Immerhin hat das iPhone 16e ein Alleinstellungsmerkmal: Es hat eine höhere Akkulaufzeit als alle anderen iPhones mit um die 6,1 Zoll Displaydiagonale.

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Weitere fehlende Features im Vergleich zum iPhone 16

MagSafe ist nicht das einzige Feature, das Apple beim iPhone 16e weggelassen hat. Im Vergleich zum iPhone 16 gibt es gleich mehrere Änderungen. Darunter:

  • Kamera: Nur eine einzige Rückkamera, während das iPhone 16 mit zwei Linsen ausgestattet ist.
  • Display: Keine Dynamic Island, stattdessen gibt es wieder eine klassische Notch.
  • Software & Hardware: Einschränkungen bei Kamera-Features und weitere abgespeckte Spezifikationen.

Apple positioniert das iPhone 16e zwar klar als Budget-Modell innerhalb der neuen iPhone-Reihe. Doch ob der Verzicht auf MagSafe tatsächlich eine sinnvolle Entscheidung für die Zielgruppe war, bleibt abzuwarten. Womöglich spricht das Smartphone aufgrund des höheren Preises nun auch eine ganz andere Zielgruppe an als die früheren Günstig-iPhones. Und die könnten MagSafe womöglich vermissen.

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