iPhone 6 treibt Gewinne von Apples Partnern nach oben

Die aktuellen iPhones sorgen für schwindelerregende Zahlen
Die aktuellen iPhones sorgen für schwindelerregende Zahlen(© 2014 CURVED)

Apples Top-Duo iPhone 6 und iPhone 6 Plus schreibt weiter Rekordzahlen – und nur seine eigenen: Foxconn und TSMC, die beiden größten Fertigungspartner in der Produktion von Apples aktuellen Smartphones, melden Rekordumsätze für den vergangenen Monat.

Für die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company, kurz TSMC, war es der erste iPhone-Großauftrag – und das zeigt sich einem Bericht von AppleInsider zufolge allzu deutlich in den Zahlen: Das Unternehmen setzte im Dezember 2014 fast 70 Milliarden Neue Taiwan-Dollar um, umgerechnet knapp 2,2 Milliarden US-Dollar. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung von beinahe 40 Prozent. Bei Hon Hai Precision Industry sieht der Zuwachs nicht ganz so groß aus, schließlich musste sich der Mutterkonzern von Apples größtem Fertigungspartner Foxconn den iPhone-Auftrag diesmal mit TSMC teilen. Trotzdem gibt es im Vergleich zu 2013 eine Steigerung von rund fünf Prozent zu vermelden, bei Umsätzen von über 515 Milliarden Neuen Taiwan-Dollar, also mehr als 16,2 Milliarden US-Dollar.

Viele, viele Millionen iPhone 6-Geräte

Für diese Zahlen mussten Apples Fertigungspartner auch einiges tun. Schon kurz nach Öffnung der Vorbestellung überstieg die rekordverdächtige Zahl der Order die der Geräte, die bis zum Release lieferbar sein würden. Die Lieferzeiten verlängerten auf bis zu vier Wochen und begannen erst gute zwei Monate später, sich Schritt für Schritt zu verkürzen – während die Produktion offenbar unter einigem Aufwand kräftig angezogen wurde.

Erst seit Januar 2015, mehr als drei Monate nach dem Verkaufsstart von iPhone 6 und iPhone 6 Plus, hat Apple seine beiden Top-Smartphones lieferbereit auf Lager. In der Zwischenzeit sind schätzungsweise bis zu 70 Millionen Exemplare der beiden Top-Smartphones verkauft worden.


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