iPhone 6s: Apple will erneutes Leak-Zubehör verhindern

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Apple will für seine kommenden Geräte kein Leak-Zubehör mehr
Apple will für seine kommenden Geräte kein Leak-Zubehör mehr(© 2014 Apple)

Apple vs. Zubehör-Drittanbieter: Wenn es um seine zukünftigen Produkte wie dem iPhone 6s oder neue iPads geht, scheint Apple ab sofort keinen Spaß mehr zu verstehen. So sollen beispielsweise Hersteller von iPhone-Hüllen mit Verbannung bestraft werden, wenn sie nicht nach Apples Regeln spielen. 

Drittanbietern von Apple-Zubehör stehen offenbar schwierige Zeiten bevor. Denn wie 9to5mac berichtet, verlangt der iPhone-Hersteller von seinen Partnern, dass für die Entwicklung von Zubehör für kommende Produkte wie dem iPhone 6s keinerlei Quellen oder Informationen genutzt werden dürfen, die nicht von Apple selbst stammen. Sogar das Lesen von Zeitungen oder Websites, die zukünftige Apple-Geräte diskutieren, fallen laut eines Entwicklers unter das Verbot.  Andernfalls stehen dem jeweiligen Hersteller Sanktionen ins Haus. Diese könnten beispielsweise eine Verbannung von entsprechenden Drittanbieter-Produkten aus den Apple Stores beinhalten.

Apple geht konsequent gegen Leak-Zubehör für iPhone 6s und Co. vor

Dabei scheint Apple bei der Durchsetzung seiner Strafen sehr rigoros zu sein. Denn manche Anbieter von Apple-Zubehör berichten von einer ziemlich willkürlichen Auslegung der Vereinbarungen, die bereits im Herbst 2014 kurz vor dem Start des iPhone 6 getroffen worden sind. So sollen die Kalifornier Quellen zufolge bereits vor Kurzem zwischen 60 und 70 Prozent aller Drittanbieter-Hüllen aus seinen Ladengeschäften entfernt haben, um Platz für die kommende Apple Watch zu schaffen.

Auffällig ist zudem, dass Apple im vergangenen Jahr sein Sortiment an eigenen iPhone-Hüllen um verschiedene Leder- und Silikonmodelle erweitert hat. Diese fallen natürlich in der Regel teurer aus als Cases von Drittanbietern. Zusammengenommen mit dem aktuell diskutierten Recherche-Verbot im Vorfeld künftiger Apple-Produkte liegt der Verdacht nah, dass das Unternehmen aus Cupertino die Kunden noch mehr an seine hauseigenen Produkte binden will.


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