iPhone 6s mit neuem Aluminium-Gehäuse und 16-GB-Modell indirekt bestätigt

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Das iPhone 6s soll nicht nur ein aufgerüstetes iPhone 6 werden, sondern auch ein abgehärtetes
Das iPhone 6s soll nicht nur ein aufgerüstetes iPhone 6 werden, sondern auch ein abgehärtetes(© 2015 CURVED)

Kommt das iPhone 6s im gehärteten 7000er Aluminium der Apple Watch Sport? Wird es wieder ein 16-GB-Modell geben? Es sieht jedenfalls ganz danach aus – nach beidem. Zwei der prominenteren Gerüchte zu Apples kommendem Top-Smartphone sind dank neuer Hinweise wieder etwas realistischer geworden.

iPhone 6s: Abgehärtet gegen ein neues Bendgate

Nach dem letztjährigen Ärger durch unzählige Bendgate-Videos mit verbogenen iPhone 6 Plus-Geräten soll Apple den Nachfolger angeblich robuster bauen wollen. Mit Catcher Technologies scheint auch bereits ein Gehäusezulieferer Apples an der Umsetzung zu arbeiten. Darauf deuten zumindest Äußerungen von Allen Horng, dem CEO des taiwanischen Unternehmens, der gegenüber Investoren optimistische Prognosen für die zweite Jahreshälfte traf. Das dürfte für einen lukrativen Folgeauftrag von Apple sprechen.

Auf ein "neues Smartphone-Projekt eines seiner Kunden" angesprochen, so berichtet Taipei Times, sprach Horng über "Oberflächenbehandlung für ein härteres metallisches Material". Das klingt verdächtig nach dem 7000er Aluminium, aus dem das Gehäuse der Apple Watch Sport gefertigt ist. Diese eloxierte Legierung ist laut Apple 60 Prozent härter als handelsübliches Aluminium und wird bereits seit einiger Zeit als neues Gehäusematerial für das iPhone 6s gehandelt. Hat Catcher also bereits den Zuschlag erhalten, die gehärteten Alu-Kleider für Apples kommendes iPhone zu fertigen?

Apple verteidigt das 16-GB-iPhone

Dass es auch vom iPhone 6s wieder ein Modell mit 16 GB Speicher geben wird, legen ausgerechnet Aussagen eines hochrangigen Apple-Mitarbeiters nahe. Marketing-Chef Phil Schiller verteidigte das speicherplatzarme Modell im Interview mit dem renommierten Apple-Blogger John Gruber allzu nachdrücklich: "Wenn wir iCloud-Dienste für Dokumente und unsere Fotos nutzen, können die besonders preisbewussten Kunden in einer Umgebung leben, wo sie keine Unmengen von lokalem Speicherplatz benötigen", so Schillers Argumentation.

Dass zwischen dem günstigsten iPhone 6 mit 16 GB und dem nächstteureren Modell mit 64 GB eine gewaltige Speicherplatzlücke klafft, erklärt Schiller damit allerdings nicht. Dass diese Lücke, beziehungsweise das Fehlen einer 32-GB-Variante, Apple jede Menge Geld einbringt, spricht dagegen Bände. Wieso sollte Apple diese bewährte und äußerst lukrative Strategie beim iPhone 6s also aufgeben?

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