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iPhone 7 mit 256 GB führt offenbar zu Knappheit von Speicherbausteinen

Das iPhone 7 könnte als 6S-Nachfolger mit 256 GB Speicher kommen
Das iPhone 7 könnte als 6S-Nachfolger mit 256 GB Speicher kommen (© 2016 CURVED )
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18.08.16 von

Christoph Lübben

Apple hat anscheinend einen großen Bedarf an Speicher für das iPhone 7. Denn angeblich soll das Smartphone in einer Ausführung mit 256 GB Speicherplatz kommen. Das könnte nicht nur die Preise für NAND-Bausteine weiter in die Höhe treiben, sondern sogar zu einer Knappheit am Markt führen, wie Phone Arena berichtet.

Flash-Speicher ist nicht nur schnell, sondern gleichzeitig auch kompakter und weniger anfällig als herkömmliche Festplatten mit mechanischem Lese- und Schreibkopf. Gerade deshalb findet Ihr in modernen Smartphones NAND-Chips. Nicht nur durch die zahlreichen am Markt erhältlichen Mobilgeräte ist die Nachfrage dabei sehr hoch: Smartphones bekommen zusätzlich einen immer größeren internen Speicher. So anscheinend auch das iPhone 7.

iPhone 7 wird Speicher-Preis bestimmen

Besonders Apple scheint viele der Speicherbausteine zu benötigen. Schon 2015 hat der Konzern für die aktuellen iPhone 6 und 6s Modelle weltweit 15 Prozent der NAND-Chip-Bestände aufgekauft. Das ist durchaus keine geringe Summe wenn Ihr bedenkt, dass der Flash-Speicher nicht nur in Smartphones verbaut wird, sondern auch in Computern als SSD zum Einsatz kommt. Frei nach "Angebot und Nachfrage" soll Apples Bedarf dazu geführt haben, dass die aktuellen NAND-Chip-Preise steigen. Sollte sich das iPhone 7 gut verkaufen, könnte Apple, besonders durch das angebliche 256 GB-Modell, auch weiterhin einen hohen Bedarf haben. Das könnte sich auch auf andere Smartphones auswirken.

Sollten die Chip-Hersteller nicht mehr in der Lage sein, die hohe Nachfrage zu bedienen, könnte die darauffolgende Preisentwicklung bei Android-Smartphone-Entwicklern den Einbau hoher Speicherkapazitäten zu teuer werden lassen. Als Konsequenz könnten uns mehrere Android-Modelle mit geringen Speicherkapazitäten und/oder teurere Geräte-Preise erwarten – auch für Varianten mit geringem Systemspeicher. Gleiches gilt natürlich für Solid-State-Festplatten und andere Geräte, die mit Flash-Speicher bestückt werden, etwa USB-Sticks.

Das hängt jedoch davon ab, wie hoch der Bedarf von Apple tatsächlich sein wird. Sollte sich das iPhone 7 nicht gut verkaufen, sinken die Preise für Speicherbausteine wieder beziehungsweise füllen sich die Bestände der Produzenten wieder auf. Ob Apples neues Smartphone ein iPhone 7 oder iPhone 6SE wird, klärt sich spätestens zur Keynote. Welche Auswirkungen die Geräte auf den NAND-Chip-Preis haben werden, ist allerdings erst im 1. Quartal 2017 absehbar.

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