iPhone-Nutzer könnten AR-Industrie mit iOS 11 zum Kickstart verhelfen

Mit iOS 11 können iPhones und iPads mit dem ARKit erstellte Augmented-Reality-Apps nutzen
Mit iOS 11 können iPhones und iPads mit dem ARKit erstellte Augmented-Reality-Apps nutzen(© 2017 CURVED)

Mit iOS 11 steigt Apple in die Welt der Augmented Reality ein. Dies könnte aber nicht nur dem Unternehmen selbst nützen: Womöglich profitiert auch die die gesamte AR-Industrie davon. Schon bald dürften zahlreiche Geräte vorhanden sein, mit denen die Technologie genutzt werden kann.

Wenn allein die Hälfte aller iPhone-Nutzer das Update auf iOS 11 durchführt, dürften laut AppleInsider mehrere Millionen Smartphones über die passende Software für AR verfügen. Damit würde plötzlich ein massiver Markt für Augmented Reality entstehen, den Entwickler mit entsprechenden Programmen beliefern können. Das würde womöglich einen Boom in der AR-Industrie auslösen und die Technologie zum Mainstream werden lassen.

Nur mit neueren Chipsätzen

Damit Entwickler entsprechende Augmented-Reality-Anwendungen für iPhone und iPad leicht programmieren können, hat Apple das ARKit veröffentlicht. Allerdings kann nicht jedes iPhone AR-Apps nutzen: Die Mindestvoraussetzung liege bei dem A9-Chipsatz, der etwa im iPhone 6s und im iPhone SE verbaut ist. Nutzer eines iPhone 6 oder älter können also nicht in die Augmented Reality abtauchen.

Die ersten Demos zu mit dem ARKit erstellen Apps sind bereits im Netz zu finden. Es handelt sich bei der Technologie nicht nur um Spielerei: So könnte Augmented Reality beispielsweise Bestandteil eines Programmes zum Essen bestellen werden und dem Nutzer Gerichte eines Lieferservices in 3D auf dem Esstisch anzeigen, bevor er seine Bestellung aufgibt. Bald könnt Ihr die Programme schon selbst ausprobieren: Das Update auf iOS 11 erscheint voraussichtlich im September 2017.


Weitere Artikel zum Thema
HomePod und Co.: So fügt ihr dem Apple-Smart-Home neue Laut­spre­cher hinzu
Christoph Lübben
Einen HomePod und weitere smarte Geräte könnt ihr leicht mit Apple HomeKit verbinden
Ein Smart Home mit Apple: HomeKit ermöglicht es euch, viele intelligente Geräte wie euren HomePod anzusteuern. Wir erklären die Einrichtung.
Apple Music: Empfeh­lun­gen könn­ten künf­tig noch besser werden
Lars Wertgen
Ein Start-up soll Apple Music verbessern
Apple will offenbar die Empfehlungen in Apple Music optimieren und ist dafür bereit, tief in die Tasche zu greifen.
So soll Apple Maps noch detail­lier­tere Infor­ma­tio­nen erhal­ten
Lars Wertgen
Apple intensiviert die Entwicklung von Apple Maps
Apple Maps soll wohl für Fußgänger nützlicher werden: Apple schickt Mitarbeiter offenbar auf Streifzug, um wichtige Kartendaten zu erfassen.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.