iTunes ist Geschichte: Verkündet Apple auf der WWDC neue Dienste?

Auch das ikonische iTunes-Logo ist vermutlich bald Geschichte – oder doch nicht?
Auch das ikonische iTunes-Logo ist vermutlich bald Geschichte – oder doch nicht?(© 2019 Curved)

Das Ende von iTunes kommt: Die "World Wide Developers Conference" (WWDC) 2019 naht mit großen Schritten. Am 3. Juni wird Apple seine Entwickler-Konferenz mit einer Keynote eröffnen. Nun gibt es neue Hinweise darauf, dass wir uns von einem Dienst – in seiner jetzigen Form – verabschieden müssen.

Zwei neue Entwicklungen deuten an, dass Apple iTunes im Rahmen der WWDC 2019 tatsächlich beenden wird, berichtet 9to5Mac. Zum einen hat das Unternehmen seine Inhalte auf Facebook und Instagram komplett gelöscht, die es auf den Seiten zu dem Dienst gab. Zumindest die Facebook-Inhalte sind mittlerweile offenbar auf der Seite zum Apple TV zu finden. Auch Likes und Follower habe das Unternehmen auf diese Seite mitgenommen.

Wie geht es mit iTunes weiter?

Auf der iTunes-Seite von Instagram werden Nutzer nun dazu aufgefordert, stattdessen dem Apple-TV-Account zu folgen. Darüber hinaus ist dem Entwickler Craig Hockenberry aufgefallen, dass zahlreiche Web-Adressen (iTunes.apple.com) nun auf Apple Music (music.apple.com) verweisen. Dies sei bei zahlreichen Künstlern und Webseiten der Fall. Die Entwicklung habe in den letzten Wochen stattgefunden. Ihr findet den entsprechenden Tweet am unteren Ende dieses Artikels.

Doch wie geht es mit iTunes weiter? Bereits im April hieß es, dass Apple den Dienst in drei separate Apps aufspalten will. Auf dem Mac soll es künftig Anwendungen für Musik, TV und Podcasts geben, die den bisherigen Service ersetzen, berichtet Bloomberg. Was ihr bisher über iTunes erledigt habt, soll künftig über die Musik-App möglich sein. Dies betrifft beispielsweise die Übertragung von Daten oder Kontakten auf ein neues Apple-Gerät.

Welche Vorteile habt ihr davon?

Apple hat mit der Aufteilung von iTunes in verschiedene Apps vor allem ein Ziel: ein besseres Nutzererlebnis. Statt verschiedene Dienste und Funktionen in einer App zu bündeln, die wenig miteinander zu tun haben, soll es künftig mehrere Anwendungen geben. Außerdem sei das App-Angebot so insgesamt geradliniger.

Ein weiterer Vorteil: Durch das "Projekt Marzipan" werden sich Apps auf Mac und iPhone ähnlicher. Das bedeutet auch, dass Entwickler einfacher Updates bereitstellen können. Dies wiederum macht euch die Nutzung einfacher – und erhöht im besten Fall die Sicherheit. Was euch auf der WWDC 2019 noch erwartet, haben wir in einem anderen Artikel zusammengefasst.


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