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Meinung: Kein Galaxy Note 21 – Darum ist das für Samsung riskant

Unterseite und S-Pen-Schacht des Samsung Galaxy Note 20
Samsung Galaxy Note 20 CURVED Shooting 8 (© 2020 CURVED )
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Es war seit Monaten ein offenes Geheimnis, nun ist es offiziell: Samsung veröffentlicht kein Galaxy Note 21. Das ist eigentlich eine gute Entscheidung. Allerdings riskiert Samsung auch sehr viel – was an der Alternative liegt.

Endlich hat Samsung der Galaxy-Note-Serie den (vor)letzten Sargnagel verpasst. Immer mehr einst exklusive Note-Vorteile finden sich längst in anderen Geräten wieder. Sei es das große Display oder der S Pen. Die Alleinstellungsmerkmale sind weg und das Galaxy Note 20 vermittelte ohnehin den Eindruck, als hätte Samsung selbst gar keinen Bock mehr auf die Serie. Dann lieber einstampfen, als das wir uns das Elend weiter antun müssen. Das habt ihr ähnlich gesehen.

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Samsung nimmt sich Zeit für innovatives Flaggschiff

"Qualität statt Quantität", heißt es so schön. Daran scheint sich Samsung zu orientieren. Und das ist zwar ein riskanter, aber auch feiner Schachzug. In der Oberklasse gibt es herstellerübergreifend viele Modelle mit beeindruckenden Features, die Geräte bekommen aber so schnell einen Nachfolger, dass kaum ausreichend Zeit bleibt, um neue Innovationen zu entwickeln.

Was die klassischen Premium-Smartphones angeht, nimmt Samsung also ein Modell vom Markt und konzentriert sich stattdessen hoffentlich noch intensiver auf die Entwicklung des Galaxy S22 – und liefert ein stark überzeugendes und innovatives Flaggschiff. Ein Gerät, an dem kein Vorbeikommen ist. Zudem hätte man mit einem Jahr Auszeit beim Galaxy Note die Gelegenheit, 2022 ein echtes Brett mit neuen Alleinstellungsmerkmalen zu liefern. Ein glorreiches Comeback. Ansonsten wäre es wohl der wirklich letzte Sargnagel für die Serie.

Falsche Erwartungen an Note-Ersatz?

Komplett ersatzlos gehen die Südkoreaner allerdings nicht in die zweite Jahreshälfte: Statt eines Galaxy Note 21 stellt Samsung auf seinem nächsten Unpacked Event am 11. August angeblich das Galaxy Z Fold 3 und Galaxy Z Flip 3 vor. Das ist grundsätzlich in Ordnung, allerdings lassen mich einige Gerüchte zweifeln, ob Samsung wirklich verstanden hat.

Der Hersteller setzt in beide faltbare Smartphones anscheinend extrem hohe Erwartungen. Bis zum Jahresende rechnet Samsung für das Duo offenbar mit 6 bis 7 Millionen verkauften Geräten, so Digital Daily. Zum Vergleich: Vom Galaxy Z Fold 2 hat Samsung 2020 angeblich nicht mal mehr als 800.000 Einheiten überhaupt hergestellt. Das ist eine gigantische Differenz.

Samsung_Galaxy_Note_10_und_Note_10_Plus
Das Galaxy Note 10 und Note 10+ überzeugten, was vom Note 20 nicht behauptet werden kann (© 2019 CURVED )

Ob die beiden zusammen wirklich die Verkäufe des Galaxy Note so auffangen können wie es sich Samsung vorstellt? Das Galaxy Note 10 (als letztes Top-Modell vor der Pandemie) kam innerhalb von 25 Tagen nach Release bereits auf eine Million verkaufte Exemplare. Es ist utopisch zu glauben, dass Fold und Flip das auch nur ansatzweise schultern können; auch wenn es da wohl noch das Galaxy S21 FE geben wird. Und sollte sich der Hersteller mit seiner Einschätzung irren, könnte das prestigeträchtige Konsequenzen haben:

Der Thron wackelt

Seit einer gefühlten Ewigkeit ist Samsung der größte Smartphone-Hersteller der Welt und genießt dadurch ein beeindruckendes Standing. Xiaomi ist der südkoreanischen Konkurrenz allerdings auf den Fersen und könnte Samsung die Krone zeitnah abluchsen. Zuletzt schrumpfte der Vorsprung bereits zusammen. Nachdem Xiaomi gerade erst Apple kassierte, dürften die Chinesen vor dem größten Erfolg der eigenen Firmengeschichte stehen. Denn sollte die Samsung-Strategie nicht aufgehen, dürfte eine Wachablösung ein Leichtes sein.

Hat Samsung nicht verstanden?

Samsung scheint also davon auszugehen, dass die Foldables bislang nur ein Nischenprodukt waren, da sie mit der bisher zeitgleich veröffentlichten Note-Reihe einen großen internen Konkurrenten hatten. Jetzt, wo sie das alleinige Rampenlicht genießen werden, soll auch das Interesse an faltbaren Geräten wachsen. Der Durchbruch des faltbaren Smartphones?

Wenn Samsung da mal nicht komplett daneben liegt. Es gibt zwei ganz wesentliche Gründe, warum Foldables bei potenziellen Käufern bislang auf wenig Gegenliebe stoßen: Die Geräte sind zwar nicht mehr mit den Eintagsfliegen der ersten Generation zu vergleichen, das Display ist dennoch um Lichtjahre nicht so widerstandsfähig wie der Bildschirm eines klassischen Smartphones. Das sorgt in Kombination mit einem relativ hohen Preis natürlich für wenig Interesse.

Ein viel niedrigerer Preis dürfte deutlich mehr Leute dazu bewegen, vielleicht doch jetzt schon ein faltbares Smartphone auszuprobieren. Es könnte der Türöffner sein und sich Samsung irgendwann als großer Trendsetter feiern lassen; selbst wenn die Geräte wirtschaftlich gesehen zunächst nur eine Mini-Marge hätten. Das sieht Samsung angeblich ähnlich und will Käufer mit attraktiven Preisen locken: Das Galaxy Z Flip 3 startet Gerüchten zufolge bei um die 1000 Euro, das Fold soll noch teurer sein. Na, Interesse? Ich auch nicht.

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