Moto 360: Motorola-Boss lästert über Smartwatches

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Die Moto 360 sieht trotz des smarten Innenlebens aus wie eine edle Armbanduhr
Die Moto 360 sieht trotz des smarten Innenlebens aus wie eine edle Armbanduhr(© 2014 Motorola)

Die Moto 360 soll eine Menge Probleme der aktuellen Smartwatch-Generation lösen. In einem aggressiven Statement gegenüber Trusted Reviews preschte Senior-Vizepräsident Mark Randall von Motorola offensiv gegen die Konkurrenz nach vorne: Alle anderen Wearables hätten Designs, die keiner tragen wolle.

Die runde Android-Smartwatch Moto 360 war im März vorgestellt worden und soll noch vor August in den Handel kommen. Ihr stilvolles Äußeres soll dann auch bisher Smartwatch-ferne Kunden anlocken – und sich mit wechselbaren Armbändern besser an den jeweiligen Besitzer anpassen können als die meisten Modelle der Konkurrenz.

„Wir vergleichen die 360 mit dem, was andere gemacht haben. Ehrlich gesagt, finden wir die anderen alle ziemlich Mist.“

Abgesehen von dem Design, das an klassische Armbanduhren angelegt ist, sind noch nicht viele technische Daten des neuen Wearables bekannt. Zu diesem Thema äußerte sich Randall auch in diesem Interview leider nicht.

Preislich kündigte der Motorola-Spitzenmann allerdings an, dass die Moto 360 wohl in einer ganz anderen Preiskategorie mitspielen wird, als die kürzlich eingeführten Budget-Smartphones Moto E und Moto G. Motorola werde jetzt das gesamte Marktspektrum abdecken und noch in diesem Jahr einige weitere Produkte präsentieren – sowohl im Wearable-Bereich als auch in anderen Kategorien.


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