Mit einem Einführungspreis ab 169 Euro trat das Motorola Moto G Ende 2013 in der Mittelklasse als echtes Schnäppchen an – nicht zuletzt, weil es die neueste Android-Version an Bord hat. Doch in puncto Kamera und Speicherplatz muss das Smartphone gegenüber der Konkurrenz Federn lassen.

Das Motorola Moto G bietet die neueste Android-Version

Android 4.3 ist auf dem Motorola Moto G vorinstalliert. Weil der Hersteller auf eine eigene Nutzeroberfläche auf seinem Gerät verzichtet, stand die aktuelle 4.4-Version aber sofort zum Download zur Verfügung. Der Quad-Core-Prozessor mit einer Taktung von 1,2 GHz in Kombination mit 1 GB RAM treibt die Software flüssig an. Nützliches Extra des Motorola Moto G ist ein Assistent, der Klingeltöne abschaltet, wenn ein im Kalender eingetragener Termin gerade stattfindet. Die Akkulaufzeit reicht mit etwa 11 Stunden im Mischbetrieb mehr als aus. Umsteiger freuen sich über die App Motorola Migrate, die sämtliche Daten eines älteren Android-Gerätes auf das neue Smartphone überträgt.

Kamera und Speicher trüben den guten Gesamteindruck

Bei der Kamera hat Motorola ein wenig gespart. Sie löst mit 5 Megapixeln auf, die Bildqualität ist aber nicht überragend und auch das Tempo beim Auslösen und Speichern könnte besser sein. Videos zeichnet das Moto G in HD-Qualität auf und gibt sie so auch auf dem 4,5-Zoll-Display (1.280 x 720 Pixel) wieder. Den Speicherplatz hat der Hersteller auf 8 GB (169 Euro) beziehungsweise 16 GB (199 Euro) begrenzt. Ärgerlich: In beiden Versionen gibt es keine Möglichkeit, den Speicher per MicroSD-Karte zu erweitern. Allerdings bietet Google den Käufern des Moto G zwei Jahre lang 50 Gigabyte kostenlosen Stauraum im Cloud-Speicher Google Drive.