Netflix: Erste Nutzer erhalten Mahnung wegen Umgehung der Ländersperre

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Netflix greift nun offenbar härter gegen die Umgehung der Ländersperre durch
Netflix greift nun offenbar härter gegen die Umgehung der Ländersperre durch(© 2014 Netflix, CURVED Montage)

Kein Zugriff mehr auf Inhalte aus anderen Ländern: Netflix setzt offenbar nun bereits seine Ankündigung um, Nutzer zu sperren, die einen sogenannten Proxy- oder VPN-Dienst verwenden. Mit solchen Diensten ist es möglich, auch auf Filme und Serien zuzugreifen, die nur für andere Regionen freigegeben sind.

So sollen Nutzer aus Australien, die einen solchen Unblocker verwenden, von Netflix bereits entsprechende Mitteilungen erhalten haben, berichtet Engadget. "Es scheint, dass Sie einen Unblocker oder Proxy benutzen", soll der Streaming-Service den Kunden mitgeteilt haben, die auf diese Weise Inhalte aus den USA ansehen wollten. "Schalten Sie jeden dieser Dienste aus und versuchen Sie es erneut."

Sperre wird voraussichtlich ausgeweitet

Bislang seien zwar nur ein paar Nutzer von der Sperre betroffen; es sei aber davon auszugehen, dass Netflix in naher Zukunft weitere Kunden ausschließt, die einen Unblocker verwenden. Der Dienst uFlix, der offenbar darauf spezialisiert ist, australischen Netflix-Nutzern Zugang zu Inhalten aus den USA zu gewähren, kündigte auf seiner Webseite bereits an, an einer Lösung zu arbeiten, mit der die Maßnahme umgangen werden könne.

Mitte Januar 2016 hatte Netflix angekündigt, die Nutzung von Unblockern künftig strikt zu verhindern. Vermutlich üben Film- und Fernsehstudios vermehrt Druck auf den Streaming-Anbieter aus, die Urheberrechte für einzelne Regionen auch durchzusetzen. Netflix arbeite aber nach eigener Aussage daran, Inhalte in Zukunft zeitnah auf der ganzen Welt verfügbar zu machen. Nur kurz darauf wurde bekannt, dass die Preise des Streaming-Services offenbar demnächst auch für langjährige Kunden angehoben werden.


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