Nintendo Switch: Dieser Controller hat einen Kopfhöreranschluss

Das PDP-Gamepad sieht dem Pro Controller (Bild) für die Nintendo Switch zum Verwechseln ähnlich
Das PDP-Gamepad sieht dem Pro Controller (Bild) für die Nintendo Switch zum Verwechseln ähnlich(© 2017 CURVED)

Im Sommer 2019 erscheint ein Controller mit Kopfhöreranschluss für die Nintendo Switch. Dieser ermöglicht euch offenbar Voice-Chats ohne die dafür vorgesehene App von Nintendo. Bislang sind Unterhaltungen während des Spielens nur über die Smartphone-Anwendung möglich.

Das kommende Gamepad von Zubehörhersteller PDP nennt sich "Faceoff Deluxe+ Audio Wired Controller". Ihr könnt euch das Gadget im Tweet am Ende des Artikels ansehen. Es ähnelt stark dem offiziellen Nintendo Switch Pro Controller, hat diesem aber einen 3,5-mm-Klinkenanschluss für Kopfhörer voraus. Ähnlich wie der DualShock-Controller für die PS4 soll das PDP-Gamepads Voice-Chats über Headsets ermöglichen. Diese erleichtern unter anderem bei teambasierten Shootern die Absprache mit Team-Mitgliedern. Auf der Nintendo Switch könntet ihr etwa bei "Fortnite" davon profitieren.

Erster Switch-Controller mit Kopfhöreranschluss

Aber auch für weniger gesprächige Zocker dürfte der Nintendo-Switch-Controller mit Kopfhöreranschluss interessant sein. Denn er erlaubt es euch, den Ton auch dann über einen Kopfhörer auszugeben, wenn ihr die Konsole im TV-Modus verwendet. Außerdem lässt sich die Audio-Wiedergabe direkt über den Controller regulieren.

Der Hersteller verspricht Plug-and-Play: Offenbar müsst ihr nur eure Kopfhörer an den Switch-Controller anschließen und könnt dann sofort loslegen. Über austauschbare Abdeckungen für die Vorderseite lässt sich die Optik zudem eurem Geschmack entsprechend anpassen. Darüber hinaus könnt ihr zwei der insgesamt vier Schultertasten programmieren.

Der "Faceoff Deluxe+ Audio Wired Controller" ist wohl das erste Gamepad für die Nintendo Switch, das Voice-Chats über ein angeschlossenes Headset ermöglicht. Und das offenbar zu einem fairen Preis: Zum US-Launch will der Hersteller umgerechnet knapp 22 Euro verlangen. Wann und zu welchem Preis das Zubehör hierzulande erscheint, ist noch unklar.


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