Nokia 3310 3G mit Facebook und Twitter vorgestellt – aber ohne WhatsApp

Äußerlich wird das Nokia 3310 3G seinem Vorgänger ohne UMTS gleichen
Äußerlich wird das Nokia 3310 3G seinem Vorgänger ohne UMTS gleichen(© 2017 CURVED)

Schon Ende Juli 207 lieferte die FCC den ersten konkreten Hinweis auf eine Neuauflage des Nokia 3310 mit schnellerer Funkverbindung. Nun ist das Nokia 3310 3G offiziell. Wer eigentlich nur telefonieren möchte, aber gelegentlich doch einen Blick auf Twitter oder Facebook riskiert, der könnte im 3G-Knochen eine neue Liebe finden.

Das Nokia 3310 entpuppte sich in unserem Test als passende Wahl für Nutzer, die ein Gerät nur zum Telefonieren haben möchten. Negativ fiel lediglich der doch sehr eingeschränkte Funktionsumfang auf. Nun legt HMD Global nach und liefert mit dem Nokia 3310 3G eine Neuauflage: Diese vereint die Vorteile alter Handys und neuer Smartphones vielleicht noch etwas besser. Dank integriertem UMTS-Funk ist das robuste Gerät mit hoher Ausdauer nämlich auch in der Lage, Facebook und Twitter anzusteuern.

Kein Messenger, kein WhatsApp

Wie auch HMD erklärt, richtet sich das Nokia 3310 3G in erster Linie an Nutzer, die eigentlich keinen Wert auf Facebook und Twitter legen, aber gelegentlich einen Blick auf die Netzwerke werfen möchten. Dass es nicht für diejenigen gedacht ist, die sich andauernd und permanent über ihr mobiles Gerät mitteilen möchten, zeigt auch der Mangel an Messenger-Apps. Den Facebook-Messenger oder WhatsApp gibt es für das Modell nicht. Ihr könnt aber SMS schreiben.

Die Akkulaufzeit nimmt durch die verbesserte Mobilfunkanbindung ab und liegt längst nicht mehr auf dem Niveau des Vorgängers: Statt 22 Stunden Gesprächszeit sind nun noch 6,5 Stunden möglich. Im Standby hält das Gerät 27 Stunden durch. Mit einem Preis von 69 Euro wird das Nokia 3310 3G etwas teurer als das einfache Modell ohne UMTS-Verbindung. Am 13. Oktober 2017 kommt es in den Farben Gelb, Rot, Blau und Schwarz in den Handel.