PlayStation 4: Darum soll Sony Crossplay wirklich unterbinden

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Die PlayStation 4 ermöglicht nur eingeschränktes Crossplay
Die PlayStation 4 ermöglicht nur eingeschränktes Crossplay(© 2016 CURVED)

Die unzureichende Crossplay-Funktionalität der PlayStation 4 ist vielen Besitzern der Konsole schon seit Langem ein Dorn im Auge. Warum Sony Multiplayer-Partien zwischen der PS4 und anderen Konsolen verhindert, soll nun ein Insider verraten haben.

Zuletzt rückte das Thema wieder verstärkt in den Fokus, als bekannt wurde, dass Nutzer der Switch-Version von "Fotnite" wegen Sony nicht gegen Spieler mit einer PS4 antreten können. Vielleicht noch schwerer wiegt für viele, dass man sich mit einem "Fortnite"-Account für die PlayStation nicht auf der Switch einloggen kann. Entscheidungen wie diese soll das Unternehmen allein aus finanziellen Gründen treffen, behauptet laut Eurogamer nun der ehemalige Chef von Sony Online Entertainment.

Sony will mitverdienen

In einem mittlerweile offenbar gelöschten Tweet bezieht sich John Smedley, der mittlerweile die Amazon Game Studios leitet, auf das "Fortnite"-Problem: "Als ich bei Sony war, nannten sie intern Geld als Grund dafür. Sie wollten nicht, dass jemand etwas auf der Xbox kauft und es dann auf der PlayStation verwendet. So einfach ist das. Ein dummer Grund, aber so ist es."

Auf "Fortnite" bezogen ist damit gemeint, dass Sony beispielsweise nicht wolle, dass Spieler auf der Xbox (oder eben auf der Switch) für In-Game-Käufe bezahlen und diese dann auch auf der PlayStation nutzen. Denn: Sony, Microsoft und Nintendo erhalten für jeden über ihre Konsole getätigten Kauf eine Provision. Sony selbst hatte vor Kurzem mit einer offiziellen Stellungnahme versucht, die Nutzer zu beschwichtigen.

Darin hieß es zwar, man sei stets offen gegenüber Verbesserungsvorschlägen der PlayStation-Community. Dass Sony etwa ändern wolle, ging aus dem Statement allerdings nicht hervor. Stattdessen verwies das Unternehmen lediglich darauf, dass der Spielerpool von "Fortnite" für PS4-Besitzer groß genug sei. Diese könnten schließlich nicht nur untereinander, sondern auch mit PC-, Mac-, iOS- und Android-Nutzern spielen. Auf das Log-in-Problem ging Sony gar nicht erst direkt ein.

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