Produktionsprobleme: Wird das Galaxy S6 edge knapp?

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Die Knicke im Bildschirm des Galaxy S6 edge erfordern einen aufwändigen Prozess bei der Herstellung
Die Knicke im Bildschirm des Galaxy S6 edge erfordern einen aufwändigen Prozess bei der Herstellung(© 2015 Samsung)

Bereits Ende Februar gab es Berichte über eine Knappheit des Galaxy S6 edge. Grund dafür sollen Probleme bei der Herstellung des Displays sein. Das scheint sich nun zu bestätigen: Die Produktion sei einfach zu langwierig und zudem sehr kostenintensiv, weshalb Samsungs nach Partnern sucht, die aushelfen können.

Die Herstellung des Displays mit den zwei Knicken an der Seite für das Samsung Galaxy S6 edge bereitet dem aktuell einzigen Partner anscheinend einige Kopfschmerzen. Statt der für das zweite Quartal 2015 angepeilten Produktion von 8 bis 8,5 Millionen Displays liege die eigentliche Zahl nur bei 6 bis 6,5 Millionen Einheiten, was vor allem auf eine hohe Ausfallquote zurückzuführen sei, wie die taiwanische Webseite TechNews meldet.

Das Display des Galaxy S6 edge ist fast zehnmal so teuer wie ein herkömmliches

Hinzu kommt, dass die Kosten für die besonderen Glas-Displays vergleichsweise hoch sind. Ein flacher Standard-Bildschirm sei schon für 3 Dollar herstellbar, während der Screen für das Galaxy S6 edge bis zu 25 Dollar das Stück kosten soll. Um die fehlende Menge auszugleichen, suche Samsung daher nach neuen Partnern.

Samsung hat bereits zahlreiche Vorbestellungen für das Galaxy S6 und S6 edge von Mobilfunkanbietern erhalten und stockt deshalb seine Produktion auf. Näheres zu dem komplizierten Herstellungsprozess erläutert ein Making of zum Galaxy S6 und S6 edge, in dem Samsung einige Details über die angewendeten Verfahren preisgibt. Ob die Produktionsprobleme auch zu Lieferengpässen führen, bleibt indes offen.


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