Samsung Galaxy Note Edge: So teuer wie iPhone 6 Plus

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Samsungs Galaxy Note Edge: Wirklich nur Limited Edition oder heimlicher Hoffnungsträger?
Samsungs Galaxy Note Edge: Wirklich nur Limited Edition oder heimlicher Hoffnungsträger?(© 2014 CURVED)

Ob die Rechnung aufgeht? Der US-Start des vermutlich spannendsten Samsung-Smartphones seit Jahren steht unmittelbar bevor. Wie der strauchelnde koreanische Techpionier heute bekannt gab, kommt das Galaxy Note Edge am Freitag nächster Woche in den Handel.  Und das zum erwarteten Premiumpreis...

Ist ein Knick 200 Dollar wert? Das ist die Frage, die US-Käufer Ende nächster Woche beantworten müssen, wenn Samsung sein mit Spannung erwartetes Premium-Modell Galaxy Note Edge auf den Markt bringt,  das bis auf den Kantenknick im Display dem gerade veröffentlichten Galaxy Note 4 entspricht.

Für 950 Dollar nämlich kommt das Galaxy Note Edge am Freitag, dem 14. November in den USA in den Handel, wie Samsung heute bekannt gab. US-Mobilfunkkunden, die bei AT&T, Verizon, Sprint oder T-Mobile einen Vertrag abschließen, zahlen 400 Dollar für das Samung-Phablet.

Galaxy Edge-Start mit Limited Edition...

Das Samsung Galaxy Note Edge zeichnet sich durch seinen gebogenen Bildschirm aus: Das Display wölbt sich um eine Seite des Smartphones, sodass dort beispielsweise eingehende Nachrichten und Hinweise auch dann angezeigt werden können, wenn der Hauptbildschirm gesperrt ist.

Wegen der außergewöhnlichen Display-Technologie sei das Samsung Galaxy Note Edge von Anfang an auf eine Limited Edition ausgerichtet gewesen, war zur Präsentation auf der IFA im September zu hören. Das exotische Phablet soll daher bis Jahresende lediglich in einer Stückzahl von 1 Million Einheiten auf den Markt kommen.

...eine Tiefstapelei mit Überraschungspotenzial? 

Vielleicht jedoch stapelt Samsung nach einem Jahr in totalem Krisenmodus bewusst tief, um den Launch auf ermäßigtem Niveau als Verkaufserfolg zu kommunizieren: Die Meldung, dass Samsung-Smartphones ausverkauft wären, war schon lange nicht mehr zu hören.

Gut möglich also, dass der ohnehin späte Launch im Weihnachtsgeschäft ein kalkulierter Auftakt mit Rückzugsmöglichkeit ist: Wird die tief hängende 1-Millionmarke getoppt, kann Samsung für Anfang nächsten Jahres die Produktion "wegen großer Nachfrage"  ausdehnen, floppt das Edge, war das Smartphone mit Knick nicht mehr als die angekündigte Limited Edition, die am Ende nur das leise Eingeständnis eines gescheiterten Testprojekts wäre. (Keine Aktiengesellschaft leistet sich "Limited Editions" und "Hobbys" ohne Hintergedanken und  größere Ziele – Apple TV lässt grüßen...)

Deutschlandstart weiter offen

Die Weltpremiere feierte das Galaxy Note Edge in der vorvergangenen Woche in Japan und sieben Tage später in Korea, dem Heimatmarkt Samsungs. Für den Launch in anderen Regionen gibt es bisher noch keinen genauen Zeitplan – es gilt aber als wahrscheinlich, dass der Marktstart des Galaxy Note Edge in Europa erst im Laufe des Jahres 2015 erfolgt.

In Großbritannien kann Samsungs neues Vorzeige-Phablet beim Online-Händler Clove seit Ende September für 650 Pfund (ca. 830 Euro) vorbestellt werden, obwohl für eine Markteinführung auf der Insel noch nichts Näheres bekannt ist. Wann mit dem Galaxy Note Edge hierzulande zu rechnen ist und wie viel das abgeknickte Samsung-Smartphone kosten wird, ist weiter unklar.

Der US-Preis macht zumindest deutlich, dass das Edge das teuerste Smarthone in Samsungs Produktportfolio sein dürfte, das damit im Highend-Phablet-Markt gegen den schwerstmöglichen Gegner antritt: Apples iPhone 6 Plus, das ebenfalls  für 950 Dollar zu haben ist - das jedoch in der Maximalausstattung mit 128 GB...

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