Samsung macht Sprachassistenz Bixby 2019 noch schlauer

Das Galaxy Note 9 hat ebenso wie sein Vorgänger einen Bixby-Button. Der hierzulande weitgehend nutzlos ist
Das Galaxy Note 9 hat ebenso wie sein Vorgänger einen Bixby-Button. Der hierzulande weitgehend nutzlos ist(© 2018 CURVED)

Neben Amazon Alexa, Google Assistant und Apples Siri gibt es noch Sprachassistenten wie Bixby. Die Lösung von Samsung soll im Jahr 2019 ein größeres Update erhalten und dadurch noch besser werden. Doch die Frage ist, ob Samsung den Fokus bei Bixby damit überhaupt richtig legt.

Offenbar kommt Bixby 3.0 noch im ersten Halbjahr 2019. Samsung will die verbesserte Version laut SamMobile bereits mit dem faltbaren Smartphone veröffentlichen, das erst kürzlich auf der Samsung Developer Conference seinen ersten Auftritt hatte. Das spezielle Mobilgerät wird Gerüchten zufolge im März kommenden Jahres enthüllt, womöglich erfahren wir dann auch alle Details über die Verbesserungen für den Sprachassistenten.

Sprachbarriere immer noch vorhanden

Bislang ist bekannt, dass Bixby 3.0 mehr Fähigkeiten als die mit dem Note 9 eingeführte Version 2.0 besitzt. Zu den neuen Funktionen dürfte die Unterstützung für Drittanbieter-Apps gehören. Für Programmierer hat das Unternehmen entsprechende Werkzeuge bereitgestellt, damit diese Bixby weitere Features spendieren können.

Auch wenn Bixby nach und nach immer klüger wird, profitieren Nutzer in Deutschland davon eher nicht. Samsung hat das Sprachwissen seines Assistenten immer noch nicht ausgebaut; Deutsch ist für diesen nach wie vor eine Fremdsprache, die er nicht beherrscht. Bixby versteht bislang nur Chinesisch, Englisch und – natürlich – Koreanisch. Laut GSMArena sollen wenige Nutzer sogar Spanisch auswählen können.

Seit dem Galaxy S8 besitzen alle Top-Smartphones von Samsung einen Bixby-Button, über den ihr den Assistenten aufrufen könnt. Gerade deshalb sollte sich der Hersteller womöglich erst darauf konzentrieren, Bixby weitere Sprachen beizubringen und damit einer größeren Nutzerzahl zugänglich zu machen. Vielleicht überrascht uns das Unternehmen auch – und kündigt mit dem Start von Version 3.0 die längst überfällige Unterstützung von Deutsch an. Anfang September hieß es zumindest schon, dass es bald so weit sein könnte.


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