Samsung schaltet das Galaxy Note 7 nun per Fernsteuerung komplett aus

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Samsung hat schon im September 2016 Warnungen auf dem Display des Galaxy Note 7 eingeblendet
Samsung hat schon im September 2016 Warnungen auf dem Display des Galaxy Note 7 eingeblendet(© 2016 Samsung)

Das Galaxy Note 7 sorgte im vergangenen Jahr für mehrere spektakuläre Zwischenfälle, bei denen sich der enthaltene Akku mit einem Mal entzündete. Nach einer gescheiterten Tauschaktion beorderte Samsung alle Geräte zurück, doch halten offenbar immer noch einige Nutzer eisern an dem High-End-Phablet fest.

Mittlerweile sollen etwa 97 Prozent aller Galaxy Note 7-Exemplare, die in Südkorea verkauft wurden, an den Hersteller zurückgegeben worden sein – und nun möchte Samsung SamMobile zufolge endlich einen Schlussstrich unter das Thema ziehen. Die Besitzer der übrigen Geräte sollen keinerlei Warnung mehr erhalten, sondern bloß noch ein Software-Update, das die Geräte endgültig außer Gefecht setzt.

Der Kampf gegen die Unvernunft

Mit der Software-Aktualisierung will Samsung Ende März 2017 das Galaxy Note 7 so manipulieren, dass der verbaute Akku nicht mehr aufgeladen werden kann. Dem Bericht zufolge könnte die Nutzung des Smartphones dann aber noch möglich sein, solange zumindest ein Netzteil angeschlossen ist. Dennoch dürfte das wohl auch den Besitzern der letzten verbliebenen Geräte missfallen.

Samsung hat sich einige Mittel einfallen lassen, um Nutzer des Galaxy Note 7 zunächst freundlich und vorsichtig und zuletzt sehr bestimmt zur Rückgabe ihrer Smartphones zu bewegen. In den USA und in anderen Regionen sperrten beispielsweise Mobilfunkbetreiber das Smartphone aus ihren Netzen aus. Frühere Updates von Samsung limitierten die maximale Ladekapazität des enthaltenen Akkus. Samsungs Kampf gegen die Unvernunft einiger Nutzer sollte nach dem nächsten Update allerdings endlich ein Ende finden.

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