Soll Furcht nehmen: Google Glass in den USA auf Tournee

Google will das Image seiner Datenbrille stärken.
Google will das Image seiner Datenbrille stärken.(© 2014 CC: Flickr/tedeytan)

Der offizielle Verkaufsstart von Google Glass ist noch Monate entfernt, trotzdem sieht sich der Internetkonzern gezwungen, das Image der Datenbrille aufzubessern – aktuell befindet sich die smarte Brille in der Testphase, doch schreibt sie mehr negative als positive Schlagzeilen. Eine Roadshow durch die USA soll jetzt helfen, Vorurteile abzubauen und den Menschen den praktischen Nutzwert von Google Glass näherzubringen, berichtet Techcrunch. Aktuell macht die Datenbrille Halt in Atlanta, Georgia.

NYPD wirft ein schlechtes Licht auf Google Glass

Erst vor Kurzem wurde bekannt, dass das New Yorker Police Department die Google Glass zur Verbrecherjagd einsetzen möchte – oder diesen Schritt zumindest erwägt. Erste Tests, inwiefern die Datenbrille einen Nutzen bei Ermittlungen und auf Streife bringt, würden bereits laufen. Für Google kam diese Nachricht zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt, da das Unternehmen sich zurzeit gegen Vorwürfe der Verwicklung in Datenspionage-Programme wehren muss. Der Internetkonzern betont daher, dass er nicht mit der New Yorker Polizei zusammenarbeite. Die Polizisten hätten sich über das reguläre Google Glass Explorer-Programm registriert, für das sich jeder US-Bürger über 18 Jahren bewerben kann.

Kurzum: Bei den Menschen wachsen die Bedenken, auch ohne dass sie Google Glass selbst getestet hätten. Auf der Tournee durch die USA hat Google noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten, wenn das Unternehmen die Ängste und Bedenken der künftigen Käuferschaft aus dem Weg räumen und ihr ermöglichen will, sich selbst ein Bild von der Datenbrille zu machen.

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