Sony-Leak: Als Snapchat das Facebook-Angebot ausschlug

Die Sony-Leaks zeigen: Evan Spiegel sollte 1 Milliarde Dollar für Snapchat von Facebook erhalten
Die Sony-Leaks zeigen: Evan Spiegel sollte 1 Milliarde Dollar für Snapchat von Facebook erhalten(© 2014 CC: Flickr/jdlasica)

Angebot über 3 Milliarden Dollar ausgeschlagen: Die Sony-Leaks haben auch einige Details zu dem nicht zustande gekommenen Deal zwischen Facebook und Snapchat im Sommer 2014 offengelegt. So verraten die E-Mails zwischen Sony und Snapchat beispielsweise die Höhe der Summe, die Facebook dem Messenger-Dienst bezahlen wollte.

Aus den Mails geht außerdem hervor, dass Facebook dem Snapchat-CEO Evan Spiegel selbst eine Milliarde Dollar überweisen wollte, berichtet Business Insider. "Ich habe gerade eine Milliarde von Zuck abgelehnt", soll Spiegel demnach an Michael Lynton geschrieben haben, der Ceo von Sony Entertainment ist. Die Gründe, aus denen Spiegel das Angebot von Facebook abgelehnt hat, gehen hingegen aus den Mails nicht hervor. Möglicherweise war Spiegel mit der gebotenen Summe nicht zufrieden – und hoffte, mit dem Facebook-Angebot als Druckmittel mehr Geld von Investoren zu erhalten.

Übernahme des Video-Dienstes AddLive

Derweil hat Snapchat im Sommer 2014 selbst für viel Geld ein Start-up-Unternehmen übernommen: Für 30 Millionen Dollar soll Spiegel den Video-Dienst AddLive gekauft haben. Das gehe ebenfalls aus durch den Sony-Leak öffentlich gewordenen Mails hervor, berichtet Business Insider in einem weiteren Artikel über Snapchat. Mit dem Dienst sollte offenbar vor allem das Backend von Snapchats eigenem Video-Chat-Angebot gestärkt werden.

Weitere Artikel zum Thema
Snap­chat bietet nun Linsen für Hunde
Guido Karsten
In Zukunft könnt ihr auch eurem pelzigen Vierbeiner bunte Snapchat-Linsen verpassen
Snapchat folgt dem Wunsch vieler Nutzer und führt Linsen für Hunde ein. Passend zu den Feiertagen sind auch weihnachtliche Linsen dabei.
Face­book: Kartell­amt will Face­book das Daten­sam­meln erschwe­ren
Christoph Lübben
Facebook sammelt nicht nur über die eigene App Daten
Das Kartellamt hat entschieden: Facebook darf künftig nicht mehr ungefragt über Dritte Daten von euch sammeln. Ob es aber wirklich so kommen wird?
Xperia 1: So soll der Nach­fol­ger des Xperia XZ3 ausse­hen
Francis Lido
Der Nachfolger des Sony Xperia XZ3 (Bild) soll Xperia 1 heißen
Das Sony Xperia XZ4 heißt wohl eigentlich Xperia 1. Ein Leak-Experte zeigt uns das Gerät offenbar schon jetzt – in einer violetten Farbvariante.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.