WhatsApp: Android-Update soll schwere Sicherheitslücke beheben

Die Sicherheitslücke besteht offenbar in der WhatsApp-Funktion für Videoanrufe
Die Sicherheitslücke besteht offenbar in der WhatsApp-Funktion für Videoanrufe(© 2017 CURVED)

WhatsApp wird weltweit von mehr als einer Milliarde Menschen verwendet. Umso schlimmer ist es, wenn sich dann eine kritische Sicherheitslücke einschleicht, welche die Daten der Nutzer in Gefahr bringt. Dies ist aber offenbar zuletzt im Messenger mit dem grünen App-Icon geschehen.

Wer aktuell von unbekannten Kontakten einen Videoanruf über WhatsApp erhält, sollte diesen nicht übereilt annehmen. Laut Heise haben Software-Experten der Google-Abteilung "Project X" eine Sicherheitslücke im beliebten Messenger entdeckt, die sich Angreifer mittels eines Videoanrufs zunutze machen können. Nimmt das vermeintliche Opfer ab, könne Schadsoftware eingeschleust und so immenser Schaden angerichtet werden.

WhatsApp-Version überprüfen

Die Google-Experten verständigten nach dem Entdecken der Schwachstelle direkt die Entwickler von WhatsApp und gaben ihnen 90 Tage Zeit, sie zu beheben. Mittlerweile ist die Frist verstrichen und die Sicherheitslücke veröffentlicht. Updates mit einer Korrektur des Fehlers sind sowohl für Android als auch für iOS bereits erschienen. Nutzer sollten nun jedoch überprüfen, ob sie auch schon eine aktuelle und sichere Version der Software installiert haben.

Dem Bericht zufolge sollten alle WhatsApp-Versionen sicher sein, die seit dem 28. September erschienen sind. Wer noch eine ältere Version besitzt, sollte das entsprechende Update über Googles Play Store oder in Apples App Store anstoßen. Bis dahin sollten keine Videoanrufe über den Messenger angenommen werden, die von unbekannten Kontakten ausgehen. Generell raten wir euch, Nachrichten von unbekannten Kontakten und selbst verdächtige Mitteilungen von vermeintlichen Bekannten mit einer gesunden Portion Skepsis zu betrachten.


Weitere Artikel zum Thema
Android-Apps sollen auf eurem Smart­phone weni­ger Platz verbrau­chen
Michael Keller
Top-Smartphones wie das Samsung Galaxy Note 9 bieten sehr viel Speicherplatz
Android-Apps werden größer und die Smartphone-Speicher wachsen mit: Google will nun dafür sorgen, dass Anwendungen wieder kleiner werden.
Samsung testet Smart­pho­nes mit Selfie­ka­mera hinter dem Display
Lars Wertgen
Ein Nachfolger des Samsung Galaxy Note 9 könnte auf die neue Technologie setzen
Samsung gilt nicht als Freund der Notch und sucht offenbar nach einem anderen Zuhause für die Selfiekamera. Eine Idee gibt es anscheinend bereits.
Pixel 3 und 3 XL: Deshalb sollen die Smart­pho­nes beson­ders sicher sein
Michael Keller
Auf Pixel 3 und 3 XL sollen eure Daten besonders sicher sein
Das Pixel 3 und das 3 XL verfügen über den Chip "Titan M". Dadurch sollen die Smartphones sicherer sein als ältere Modelle des Unternehmens.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.