Samsung Galaxy S10 im Langzeittest: Gebaut, um zu bleiben

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Schmaler Rand, gekurvter Bildschirm: Das Galaxy S10 hat eine durchaus auffällige Optik
Schmaler Rand, gekurvter Bildschirm: Das Galaxy S10 hat eine durchaus auffällige Optik(© 2019 CURVED)

Im März 2019 erschien das Samsung Galaxy S10 im Handel. Seitdem hat das Smartphone zahlreiche Verbesserungen via Update erhalten, die ich alle live mitbekommen habe: Denn einen Monat nach Verkaufsstart habe ich mir das Flaggschiff zugelegt. In den nun mehr als sechs Monaten konnte ich das Handy sehr gut kennenlernen. Ob sich das Galaxy S10 auch auf Dauer lohnt? Das erfahrt ihr im Langzeittest.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Wie wirkt das kurvige Display?
  2. Bildqualität und Schutzfolie
  3. Gehäuse und Design
  4. Leistung: So schnell ist das Handy
  5. Wie gut funktioniert der Fingerabdrucksensor im Display?
  6. Akku-Test: Ist die Laufzeit lang genug?
  7. So gut ist der Sound
  8. Was kann die Triple-Kamera?
  9. Unser Fazit: So gut ist das Galaxy S10

Eigentlich tausche ich mein privates Handy nur alle zwei Jahre aus. Und im Frühjahr 2019 war mein OnePlus 5T gerade mal etwas älter als ein Jahr. Eigentlich handelt es sich hier um ein verdammt schnelles Modell mit einem sehr guten Display.

Doch an dem chinesischen Gerät störten mich besonders zwei Dinge: Die mittelmäßige Fotoqualität und der Sound, sowohl via kabelgebundene Kopfhörer als auch Bluetooth. Hier war ich vor meinem OnePlus noch die hohe iPhone-Qualität gewohnt. Und diese Qualität wollte ich zurück – nur eben innerhalb des Android-Lagers.

Dank einer Mischung aus Laune und Hype habe ich mir also das Galaxy S10 zugelegt. Es ist nicht perfekt, doch bereut habe ich den Kauf bis heute nie.

Das Display: Zur Kurve bekehrt

Als langjähriger CURVED-Autor hatte ich schon viele Smartphones in der Hand, die S-Reihe von Samsung aber immer nur für kurze Zeit. Mir war die Form eines Displays daher bislang egal – Hauptsache, das Bild ist gut. Das hat sich nun aber dramatisch geändert, seit ich das Galaxy S10 privat nutze. Flache Bildschirme wirken nun irgendwie langweilig. Selbst nach über sechs Monaten täglicher Nutzung ist der um die Seiten gebogene Screen immer wieder ein Erlebnis.

Es macht einen edlen Eindruck, wenn Texte im Alltag über den gebogenen Rand laufen. Bei Mobile-Games und Videos sorgt das Randlos-Design bei mir sogar für eine höhere Immersion. Das heißt: Dieses Display kann mich jederzeit in eine andere Welt transportieren. Möglich ist das sogar bei direktem Sonnenlicht – dank einer maximalen Helligkeit von 1.215 Nits sind Inhalte auf dem Bildschirm stets gut zu erkennen.

Nach kurzer Zeit bemerkt ihr die Punch-Hole-Kamera gar nicht mehr(© 2019 CURVED)

Während mir die Display-Form sofort zusagte, hatte ich Bedenken beim sogenannten Punch Hole; also dem Kamera-Loch im Screen oben rechts. "Wird es mich zu sehr stören?", fragte ich mich. Mittlerweile frage ich mich allerdings: "Welches Loch?"

Die Aussparung fällt mir nie wirklich auf. Selbst bei Filmen und Spielen ist diese nahezu unsichtbar für mich. Ein Grund dafür ist sicherlich auch die Positionierung in Höhe der Statusleiste. So fügt sich die Frontkamera wie ein einfaches Symbol (etwa WLAN-Empfang oder Akkustand) in das Gesamt-Design ein.

Guter Bildschirm, mittelmäßige Folie

Nicht zuletzt ist die Qualität des AMOLED-Displays beeindruckend. Alle Inhalte wirken sehr scharf, die Farben sind sehr kräftig. Wenn euch das nicht gefällt, könnt ihr hier per Hand in den Einstellungen nachjustieren. Auswahl liefert euch Samsung zudem bei der Auflösung: Standardmäßig ist Full HD Plus ausgewählt, ihr könnt euch aber auch für die noch höhere QHD-Plus-Auflösung entscheiden. Ehrlich gesagt bin ich mir immer noch nicht sicher, ob ich einen Schärfeunterschied zwischen den beiden Optionen erkenne. Dennoch lasse ich mein Samsung Galaxy S10 auf QHD Plus laufen – weil ich es kann.

Ich finde es zudem durchaus praktisch, dass Samsung das Galaxy S10 direkt mit einer Displayschutzfolie ausliefert. So ist der Screen ab Werk bereits geschützt. Allerdings solltet ihr dabei bedenken, dass wir hier nicht über hochwertiges Panzerglas sprechen – sondern über Plastik. Ich behandle mein Smartphone sehr sorgfältig und transportiere es nicht mit anderen Gegenständen in der Hosentasche.

Nach mehreren Monaten wirkt die vorinstallierte Folie dennoch, als hätte ich mein Handy als Schneidebrett zweckentfremdet. Sehr viele spürbare Kratzer und Abnutzungsspuren sind vorhanden. Zum Glück ist der Bildschirm selbst komplett unversehrt. Wenn ihr langfristig auf Samsungs Schutzfolie setzen wollt, solltet ihr früher oder später ein neues Exemplar kaufen.

Praktisch: Neben der Triple-Kamera befindet sich ein Pulsmesser, der euren Herzschlag über den Finger erfassen kann.(© 2019 CURVED)

Galaxy S10: Kompakter Hosentaschen-Begleiter

Meine Wahl fiel bewusst auf das Galaxy S10 anstatt auf das größere S10+. Schon das kleinere Modell besitzt ein 6,1-Zoll-Display. Bei dieser Größe kann ich das Smartphone gerade noch mit einer Hand bedienen, ohne dass ich Schwierigkeiten dabei habe. Dazu sei gesagt: Riesen-Hände habe ich nicht. Außerdem passt das Galaxy Modell noch sehr gut in die Hosentasche, ohne beim Sitzen unangenehm zu stören.

Insgesamt ist das Galaxy S10 sogar noch etwas kompakter als mein altes OnePlus 5T mit seinem 6-Zoll-Bildschirm. Dennoch ist der Screen groß genug zur Darstellung von Filmen, Apps und mehr. Selbst im Auto ist die Bildschirmgröße völlig ausreichend, wenn ich das Flaggschiff dank Kfz-Halterung als Navi-Ersatz verwende.

Das edle Design des Galaxy S10 habe ich hingegen sehr lange nicht mehr in seiner kompletten Pracht gesehen. Mir war die Rückseite zu rutschig, deshalb habe ich eine griffige Schutzhülle aufgezogen, die das Smartphone bislang vor sämtlichen Schäden bewahrt hat. Der Bildschirm ist demnach deutlich weniger empfindlich, als es der des Galaxy S8 noch war.

Die Performance? Nicht erwähnenswert

Das Smartphone ist womöglich das Gerät, das die Meisten von uns am häufigsten über den Tag nutzen. Gerade deshalb störe ich mich extrem an App-Ladezeiten und Wartepausen, sobald ich von einer Anwendung zur nächsten wechsle. Natürlich verfügt das Samsung Galaxy S10 über eine sehr gute Performance – die aber für mich nicht wirklich erwähnenswert ist. Denn so eine Leistung erwarte ich immerhin auch von einem Flaggschiff.

Nicht nur das abgerundete Design des Galaxy S10 macht einen flotten Eindruck(© 2019 CURVED)

Das S10 macht genau das, was es soll: Nahezu ohne Verzögerung öffne ich Spotify, checke dann meine E-Mails, surfe auf einer Webseite, schreibe etwas in WhatsApp, öffne den Firmen-Chat und statte Netflix zur Chromecast-Steuerung einen Besuch ab. Ladezeiten? Fehlanzeige. Hieran hat sich selbst nach Monaten der Nutzung nichts geändert. Das Galaxy S10 lässt mich (fast) nie warten – und das fühlt sich gut an, überrascht mich allerdings nicht.

Ausnahmen sind aufwendige Mobile-Games und komplexe Apps. Hier gibt es Ladezeiten, doch sie fallen sehr moderat aus. Ich spüre an dieser Stelle, dass mein Galaxy S10 schneller als das OnePlus 5T ist: Schon der im OnePlus verbaute Snapdragon 835 aus dem Jahr 2017 hat zwar genügend Leistung, damit ihr euch flüssig und nahezu ohne Unterbrechung zwischen verschiedenen Apps bewegen könnt. Der schnellere und neuere Exynos 9820 aus dem Samsung-Modell bewerkstelligt das allerdings noch besser. Der üppige 8 Gigabyte Arbeitsspeicher hat da seinen Anteil dran.

Die technischen Details im Überblick:

      • Chipsatz: Exynos 9820
      • Arbeitsspeicher: 8 GB RAM
      • Speicherplatz: Wahlweise 128 GB oder 512 GB ROM
      • Bildschirm: AMOLED-Display, 6,1 Zoll
      • Auflösung: Quad HD+ (3040 x 1440 Pixel)
      • Frontkamera: 12 MP
      • Triple-Kamera: Weitwinkel (12 MP), Ultra-Weitwinkel (16 MP), Tele-Zoom (12 MP)
      • Akku: 3400 mAh, Schnellladen und induktives Laden unterstützt
      • Maße und Gewicht: 149 x 70,4 x 7,8 Millimeter, 157 Gramm
      • microSD-Slot: Vorhanden, bis zu 512 GB Speicher unterstützt

Fingerabdrucksensor im Display: Wir sind jetzt Freunde

Ein großes Problem bereitete mir am Anfang der Ultraschall-Fingerabdrucksensor im Display. Ich hatte nicht nur viel Mühe, meinen Finger beim ersten Versuch auf die richtige Stelle des Bildschirms zu legen. Der Sensor reagierte auch quälend langsam. Womöglich kam mir das besonders schleppend vor, da mein altes OnePlus 5T einen besonders schnellen Sensor besitzt. Im Vergleich war dieser sogar gefühlt schneller als der Fingerabdrucksensor des Galaxy Note 9.

Zurück zum Galaxy S10: Die Unzufriedenheit ist mittlerweile Vergangenheit. Samsung hat den Fingerabdrucksensor im Display durch mehrere Updates verbessert. Jetzt entsperrt das Smartphone mindestens doppelt so schnell wie zuvor. Die Scan-Fläche treffe ich mit dem Finger nun auch zielsicher – alles eine Frage der Routine. Auch die Erkennung des Abdrucks selbst funktioniert bei mir in knapp 98 Prozent der Fälle beim ersten Versuch. Falls das bei euch anders ist, helfen euch womöglich meine Tipps zum Thema weiter.

Eine Schwäche zeigt sich beim Sensor im Display, wenn ihr nasse Hände habt. Im Urlaub wollte ich das Handy entsperren und die Musik-Playlist anpassen, während ich schon knapp 30 Minuten lang in einem Whirlpool aufgeweicht wurde. Es ist mir mit keinem eingespeicherten Finger gelungen, das S10 über den Sensor zu entsperren. Das funktionierte erst 15 Minuten später, nachdem ich längst aus dem Wasser war. Allerdings hätten hier auch viele klassische Fingerabdrucksensoren wohl nicht besser abgeschnitten.

Problemkind Akkulaufzeit

Ein Negativpunkt ist hingegen der Akku. Nach knapp einem Tag ist in der Regel die Luft raus. Lade ich am Morgen auf und bin nach der Arbeit noch für viele Stunden unterwegs, fahre ich in der Regel mit 15 Prozent oder weniger nach Hause. Das alte OnePlus 5T hat hier beinahe doppelt so lange gehalten. Gleiches gilt für viele andere Top-Modelle. Auch das Samsung Galaxy Note 10 oder Galaxy A50 glänzen durch eine deutlich bessere Laufzeit, teilweise ist hier Aufladen nur jeden zweiten Tag nötig. Das ist mit dem S10 nur möglich, wenn ich es sehr selten verwende.

Über USB-C könnt ihr das Galaxy S10 mit einer Geschwindigkeit von bis zu 15 Watt aufladen. Alternativ unterstützt das Handy kabelloses Laden(© 2019 CURVED)

Versteht mich nicht falsch: Auch wenn ich sehr lange unterwegs war, erreichte das Galaxy S10 nie einen Akkustand von null Prozent. Für einen Tag reicht eine Ladung in der Regel, die Konkurrenz schneidet nur eben oftmals besser ab. Im Zweifel solltet ihr also immer eine kleine Powerbank in der Jackentasche haben. Oder viele Freunde kennen, die immer mit Netzteil und USB-C-Kabel unterwegs sind.

Dafür könnt ihr das S10 kabellos Laden und das ist tatsächlich praktischer, als ich dachte. Im Auto habe ich eine Handy-Halterung mit induktiver Ladefläche installiert. Dort setze das S10 einfach hinein und es wird geladen. Nerviges Kabel-Einstecken mitsamt Kabelsalat spare ich mir.

Überraschung beim Sound

Kommen wir nun zu einem der für mich wichtigsten Themen – die Audioqualität. Hier überzeugt das Galaxy-Smartphone. Dolby Atmos ist in meinen Ohren ein sinnvoller Klangverbesserer, sofern ihr keine Puristen seid. Außerdem gibt es einen Equalizer, der Feinjustierungen erlaubt.

Sowohl über Kopfhöreranschluss als auch über Bluetooth macht es Spaß, mit dem Handy Musik zu hören. Starke Bässe, klare Höhen und definierte Mitten – was wollt ihr mehr? Hierzu sei allerdings gesagt, dass ich nicht die beiliegenden AKG-Kopfhörer nutze. Aus meiner Sicht liefern diese zwar einen sehr guten Stereo-Effekt, doch tiefe Frequenzen bringen die Hörer viel zu schwach rüber.

Eine wirklich große Überraschung waren für mich die Stereo-Lautsprecher des Samsung Galaxy S10. "Stereo bei kleinen Smartphones? Was soll das denn bewirken?", dachte ich noch, als die ersten Handys mit diesem Feature angekündigt worden sind. Ein nutzloses Feature also? Nein, ganz im Gegenteil: Ich bin überrascht, wie gut das Ganze funktioniert – und wie sehr ich es liebe.

Mit meinen älteren Smartphones hatte ich noch nie so viel Freude daran, ein Video mit Ton über Handy-Lautsprecher zu schauen. Nicht nur der Klang selbst wirkt klar und wenig blechern. Es gibt sogar einen deutlich wahrnehmbaren Stereo-Effekt: Ihr könnt zum Beispiel hören, wenn ein Auto in einem Film von links nach rechts durchs Bild fährt. Vor wenigen Jahren hätte ich nie gedacht, dass ein Smartphone dazu in der Lage sein kann.

Die Triple-Kamera: Das Highlight im Test

Ich habe mir besonders durch unseren damaligen CURVED-Test aus dem März 2019 viel von der Kamera des Galaxy S10 erhofft. Bislang hat mich das Smartphone nicht enttäuscht. Ich wechsle bei Bildern regelmäßig zwischen Tele-Zoom, Weitwinkel und Ultra-Weitwinkel, kreiere damit die unterschiedlichsten Aufnahmen. Tagsüber gelingen euch mit allen Linsen sehr gute Bilder. Bei schlechteren Lichtverhältnissen zeigt sich jedoch, dass ihr mit dem Weitwinkel-Objektiv die besten Ergebnisse erreicht. Auch die Selfie-Kamera macht scharfe, detaillierte Aufnahmen – sofern genügend Licht da ist.

Der Nachtmodus des Galaxy S10 eignet sich auch für schwierige Lichtverhältnisse wie hier auf der Hamburger Reeperbahn.(© 2019 CURVED / Christoph Lübben)

Der Nachtmodus liefert sehr gute Ergebnisse – subjektiv bessere als das iPhone 11 Pro. Zum Teil kann ich auf Bildern mehr erkennen als mit dem bloßen Auge – ähnlich wie beim Huawei P30 Pro. Wunder vollbringt das Feature jedoch nicht. Je dunkler euer Motiv ist, desto weniger Details sind letztendlich auf dem Bild sichtbar.

Dafür eignet sich der Nachtmodus ebenso für bessere Lichtverhältnisse, da ihr mit dem Feature starke Helligkeitsunterschiede beim Motiv ausgleichen könnt. Vorausgesetzt, es bewegt sich nichts auf eurem Motiv. Ansonsten verschwimmen alle Objekte und Personen, die sich bewegen.

Szenenerkennung versus Schnappschuss

Zur Verbesserung eurer Fotos liefert Samsung eine Szenenerkennung: Mittels künstlicher Intelligenz erfasst das Galaxy S10 euer Motiv und legt automatisch Kamera-Einstellungen fest. Das sorgt für bessere Farben und einen knackigeren Kontrast.

Wäre da nicht ein Problem: Offenbar bin ich zu schnell für die Szenenerkennung. In vielen Fällen habe ich schon den Bildausschnitt eingerichtet und auf den Auslöser gedrückt, bevor die KI so weit ist. Für besonders flotte Schnappschüsse ist das Feature also noch nicht geeignet. Trotzdem ist die Kamera aber klar ein Highlight des Smartphones, was auch einige meiner Bilder unterschreiben dürften:

Übrigens: Euch stehen noch verschiedene Foto-Effekte zur Verfügung. Als besonders beliebt hat sich der Live-Fokus mit der Option "Farbpunkt" erwiesen. Neben einem leichten Bokeh-Effekt, der den Hintergrund unscharf macht, stellt das Galaxy S10 den kompletten Hintergrund nur in Schwarz-Weiß dar. Menschen (oder ausgewählte Objekte) sind auf der Aufnahme hingegen in Farbe zu sehen. Der Look kam so gut an, dass nahezu jede Person aus meinem Freundeskreis so ein Foto von sich wollte.

Fazit vom Langzeittest: Lohnt sich das Galaxy S10?

Womöglich habt ihr es zwischen den Zeilen schon gelesen: Aus meiner Sicht lohnt sich das Galaxy S10, zumal es mittlerweile etwas günstiger als zum Release ist. Das Smartphone macht mir weder massive Probleme, noch lässt es mich auf andere Art im Stich. Stattdessen habe ich viel Spaß mit dem Modell.

Aktuell liefert mir kein anderes Android-Handy ein vergleichbares Gesamtpaket, das mich so sehr überzeugen könnte. Huawei und OnePlus hätten für mich das Zeug dazu, gute Samsung-Alternativen zu liefern. Doch dem einen Hersteller fehlt es an Android, dem anderen an Fotoqualität sowie Kleinigkeiten wie einem wasserdichten Gehäuse und zufriedenstellenden Sound-Optionen.

In wenigen Monaten erscheint zwar schon das Galaxy S11. Ich rechne allerdings nur mit kleineren Verbesserungen im Vergleich zum S10. Ihr dürft euch sicherlich auf eine bessere Kamera sowie noch mehr Leistung freuen. Letzteres werdet ihr, wie im Test angemerkt, vermutlich aber kaum spüren. Wenn ihr also auf ein weiteres Kamera-Upgrade verzichten könnt, ist das Samsung Galaxy S10 in meinen Augen eine sehr gute Wahl.


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