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Die besten Smartphones bis 150 Euro: Günstige Handys im Vergleich

Oppo A53S Produktfoto CURVED 024
Oppo A53S Produktfoto CURVED 024 (© 2020 CURVED )
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Viele Features für wenig Geld – das ist der Wunsch vieler Kunden. Manches Smartphone bis 150 Euro verspricht genau das. Große Displays, lange Akkulaufzeiten und weitere Extras: was die Einsteigerklasse inzwischen bietet, kann sich sehen lassen. Wir zeigen euch fünf spannende Geräte für den kleinen Geldbeutel – und gehen auf deren Stärken und Schwächen ein.

Inhaltsverzeichnis

Nach einem guten Smartphone unter 150 Euro muss man mittlerweile nicht mehr lange suchen. Besonders chinesische Hersteller wie Xiaomi, Oppo und Huawei bieten ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis im Einsteigerbereich. Aber auch Samsung hat Handys für den knappen Gelbeutel im Angebot. Einen einzigen Sieger gibt es hier natürlich nicht. Vielmehr kommt es im Bereich der Handys bis 150 Euro auf die Präferenzen des Käufers an. Die Hersteller setzten bei der Ausstattung unterschiedliche Prioritäten.

    Oppo A53s: Handy bis 150 Euro mit 90-Hz-Display

    Oppo zählt in Deutschland zu den Newcomern unter den Smartphone-Anbietern. Es gibt eine breite Spanne an Oppo-Handys mit Vertrag, die zugleich preisgünstig und funktionsreich sind. Das Oppo A53s richtet sich an besonders preisbewusste Kunden. Beim hellen IPS-Display müsst ihr – wie in der Preisklasse in vielen Bereichen üblich – Kompromisse eingehen.

    Großaufnahme der Vorderseite vom Oppo A53s
    Trotz des niedrigen Preises besitzt das Oppo A53s einen großen Bildschirm mit nur schmalen Rändern. (© 2020 CURVED )

    Das Positive zuerst: Dank 6,5 Zoll habt ihr viel Fläche für Fotos, Videos und andere Inhalte. Die 90-Hertz-Technologie des Displays ist zudem eine große Besonderheit im Budget-Segment – Scrolling und UI-Animationen erscheinen dadurch besonders flüssig. Die Kehrseite der Medaille ist die geringe Auflösung von 1.600 x 720 Pixeln. Inhalte erscheinen dadurch unschärfer als bei höherpreisigen Modellen.

    Der Akku überzeugt dank 5.000 mAh auf ganzer Linie. Laufzeiten von mehreren Tagen sind so problemlos möglich, zumal der verbaute Snapdragon-Chip energieeffizient arbeitet. Leistungswunder solltet ihr vom Oppo A53s als Handy unter 150 Euro hingegen nicht erwarten. Zum Internetsurfen und für andere Alltagsaufgaben reicht es aber locker. Abstriche machen müsst ihr bei der 13-Megapixel-Kamera. Für viel mehr als ordentliche Schnappschüsse bei Tageslicht eignet sie sich nicht.

    Galaxy A21s: Samsung-Handy bis 150 Euro

    Samsung hat auch jenseits der Topmodelle der Galaxy-S-Reihe interessante Geräte zu bieten. Das 6,5-Zoll-Display des Galaxy A21s ist groß genug, um insbesondere bei Fotos und Videos richtig Laune zu machen. Doch die Auflösung ist schwach. Die Folge: Im Vergleich zu teureren Geräten wirkt die Anzeige gröber, einzelne Pixel sind bei normalem Sichtabstand erkennbar. Auch bei der Farbtreue gibt es Luft nach oben.

    Samsung Gaalxy A21s
    Samsungs Modell für besonders preisbewusste Kunden. (© 2020 Samsung )

    Auf ganzer Linie überzeugen kann hingegen der Akku. Dank einer Kapazität von 5.000 mAh kommen selbst Intensivnutzer problemlos über den Tag. Sogar mehrere Tage ohne Steckdose sind möglich. Die Kamera liefert wiederum Standardkost. Bei Tag sehen die Ergebnisse ordentlich aus. Wenn die Lichtverhältnisse schlechter werden, sinkt die Qualität ebenso. Dank Nachtmodus lassen sich dunkle Umgebungen aber brauchbar aufhellen.

    Der Exynos-Chip geht vergleichsweise gemächlich zu Werke. Für 3D-Spiele eignet sich das Galaxy A21s daher kaum. Immerhin könnt ihr den knappen internen Speicher (32 Gigabyte) per microSD-Karte erweitern. Neben der Standard-Version mit 3 GB RAM ist für ein wenig mehr Geld auch ein Modell mit 64 GB Speicher und 4 GB RAM verfügbar. Insgesamt ist das Galaxy A21s eine gute Investition, wenn ihr nach einem Handy bis 150 Euro sucht.

    Huawei P40 Lite: Viel Leistung mit Sternchen

    Wer das Huawei P40 Lite (hier mit Vertrag) zum ersten Mal in die Hand nimmt, spürt direkt einen der Vorteile: das relativ niedrige Gewicht von 176 Gramm. Zusammen mit der Displaydiagonale von 6,39 Zoll ergibt sich ein angenehm handlicher Formfaktor. So viel Spaß das große IPS-Display vor allem bei Fotos und Videos auch macht – die niedrige Auflösung von 1.560 x 720 Pixel trübt die Freude. Display-Inhalte verlieren dadurch an Schärfe und Klarheit.

     Diesen schicken Farbverlauf nennt Huawei Aurora Blue
    Diesen schicken Farbverlauf nennt Huawei Aurora Blue (© 2021 Huawei )

    Der Akku lässt kaum Wünsche offen. Dessen 4.000 mAh bringen euch auch bei intensiver Nutzung problemlos über den Tag. Ordentlich für die Preisklasse ist ebenso der verbaute Kirin-Chip. Ihr brecht damit zwar keine Geschwindigkeitsrekorde, dafür kommt er aber mit Netflix, Spotify und anderen Alltagsaufgaben locker klar.

    Die 48-Megapixel-Kamera knipst vorzeigbare Schnappschüsse bei Tag, lässt bei nachlassendem Licht aber an Qualität vermissen. Der Nachtmodus zaubert zumindest so manche Details aus dunklen Bereichen hervor. Eine kleine Warnung am Schluss: Wie bei anderen Huawei-Handys fehlen auch hier Google-Dienste samt Play Store. Über Umwege könnt ihr viele Apps aber trotzdem auf dem P40 Lite installieren.

    Xiaomi Redmi Note 9:  Starkes Display

    Xiaomi ist bekannt dafür, bei allen Modellen viele interessante Features in einem preisgünstigen Paket zu bündeln. Auch das Xiaomi Redmi Note 9 bleibt der Linie des chinesischen Unternehmens treu. Das 6,5-Zoll-Display besticht direkt mit einer guten Schärfe. Die Auflösung von 2.340 x 1.080 Pixel ist höher als bei vielen Konkurrenten in der Preisklasse. Texte, Fotos und das gesamte User Interface erscheinen so knackig scharf. Auch Farben und Kontraste überzeugen mit einer natürlich-dynamischen Darstellung. Diesbezüglich zählt es zu den besten Smartphones bis 150 Euro.

    Redmi Note 9 in mehreren Farben
    Xiaomis Günstig-Handy gibt's in diversen Farben. (© 2020 Xiaomi )

    Weitere Pluspunkte sammelt das Xiaomi Redmi Note 9 beim Akku. Mit 5.020 mAh bietet das Handy sogar noch einen Tick mehr Kapazität als viele Modelle anderer Hersteller. Bei normaler Nutzung kommt ihr damit mehrere Tage ohne Stromanschluss aus. Weniger gut sieht es bei der Performance des MediaTek-Chips aus. Während alltägliche Aufgaben wie Web-Browsing oder einfache Apps keine Probleme bereiten, stößt der Chip bei 3D-Spielen und leistungsintensiven Apps an die Grenzen.

    Für ein paar Euro mehr gibt es das Gerät auch mit 4 oder 6 GB Arbeitsspeicher – die kleinste Version mit lediglich 3 Gigabyte ist nicht ganz so zukunftssicher.  Die 48-Zoll-Hauptkamera eignet sich für gut für Fotos im Hellen. Bei schlechteren Lichtverhältnissen lässt die Detaildarstellung jedoch schnell nach.

    Mit dem Redmi Note 9T gibt es auch eine leicht aufgebohrte Version des Redmi Note 9, die im Detail einige Verbesserungen mitbringt. So steckt ein neuer Chipsatz unter der Haube, durch den das Smartphones etwas flotter läuft. Außerdem bringt das Gerät 5G-Unterstützung mit, ihr seid also für den Netzstandard der Zukunft gerüstet. Dafür ist das Gerät allerdings auch ein klein wenig teurer und fällt noch nicht ganz unter die 150-Euro-Marke. Der geringe Aufpreis lohnt sich allerdings, weswegen wir zum neueren Note 9T raten.

    Motorola Moto G9 Play: Ausdauer für Gamer

    Der Name deutet es schon an: Das Motorola Moto G9 Play punktet mit einer für Budget-Verhältnisse ordentlichen Chip-Performance, die sogar beim ein oder anderen 3D-Spiel Spaß aufkommen lässt. Der Qualcomm Snapdragon 662 macht es möglich. Dank des großen 5.000-mAh-Akkus kommt das Moto G9 Play bei einer Gaming-Session länger am Stück ohne Steckdose aus. Die Ausdauer reicht für mehrere Tage.

     Mit 6,5 Zoll ist das Display des Moto G9 Play schön groß
    Mit 6,5 Zoll ist das Display des Moto G9 Play schön groß (© 2021 Motorola )

    Das 6,5-Zoll-Display hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Einerseits ist es schön groß, andererseits fällt die Auflösung von nur 1.600 × 720 Pixel etwas niedrig aus. Inhalte erscheinen dadurch nicht so scharf wie bei vielen anderen Displays. Selbst in der Preisklasse gibt es Bessere. Die 48-Megapixel-Kamera hingegen überzeugt (für das Preissegment) – zumindest bei Tageslicht. Bei schlechteren Lichtverhältnissen lässt die Qualität nach, wobei der Nachtmodus wenigstens etwas Licht ins Dunkel bringt.

    Wie findet ihr das? Stimmt ab!

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