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Handy-Daten retten: Smartphone kaputt? So kommt ihr an eure Dateien

Ein kaputtes Smartphone-Display sollte die Datenrettung nicht verhindern
Ein kaputtes Smartphone-Display sollte die Datenrettung nicht verhindern (© 2015 CURVED )
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21.03.21 von

Francis Lido

Meist passiert es schneller als gehofft, einmal unachtsam und das Handy ist kaputt. Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass auch all eure Daten verloren gehen. Wie ihr eure Handy-Daten rettet, zeigen wir euch in unserem Ratgeber.

Ob eine Datenrettung bei eurem Smartphone möglich ist, hängt von einigen Faktoren ab. Bei Schäden am Display ist es meist kein Problem, die Handy-Daten wiederherzustellen. Sollte allerdings der interne Speicher direkt beschädigt sein, ist die Daten-Rettung deutlich unwahrscheinlicher. In den meisten Fällen jedoch könnt ihr zumindest Zugriff auf einen Großteil der Daten erhalten.

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Handy-Datenrettung bei Wasserschaden

Ist das Smartphone ins Wasser gefallen und verfügt über keinen ausreichenden IP-Schutz, dann solltet ihr schnell sein. Schaltet das Handy ab und trocknet es danach gründlich. Wie ihr am besten einem Wasserschaden vorbeugt, lest ihr hier.

Lässt sich das Smartphone nach dem Trocknen normal bedienen, dann schließt es direkt an den PC an und erstellt ein Backup eurer Daten. Schäden durch Wasser zeigen sich oft erst nach Wochen oder Monaten, wenn interne Komponenten anfangen zu korrodieren. Entsprechend solltet ihr hier vorsichtig sein, auch wenn das Gerät ordnungsgemäß zu funktionieren scheint.

Daten von defektem Handy retten

Wie rettet man Daten von einem kaputten Handy? Am einfachsten ist dies über USB möglich. Wenn ihr ein Android-Handy besitzt, verbindet ihr es zunächst über ein USB-Kabel mit eurem PC. Über den Explorer solltet ihr dann auf die Dateien zugreifen können, die auf dem defekten Smartphone gespeichert sind. Nun speichert ihr sie einfach auf eurem Computer, bis euer Handy repariert ist. Mit iPhones ist das leider nicht in gleichem Umfang möglich. Hier tauchen nach einem Anschluss an den Computer nur Bilder im Finder auf.

Google Pixel 5
Per USB könnt ihr auch die Daten eines kaputten Handys übertragen (© 2020 CURVED )

Aber auch unter Android sind nicht alle Daten über den Explorer auffindbar. Zugriff auf weitere erhaltet ihr, wenn ihr das sogenannte USB-Debugging aktiviert. Das macht ihr in den Entwickler-Einstellungen von Android – idealerweise bereits, solange das Gerät noch bedienbar ist. Ihr könnt euer Display noch ablesen, es akzeptiert aber keine Touch-Eingaben mehr? Dann könnt ihr mithilfe eines Adapters eine Maus an euer Android-Smartphone anschließen und das USB-Debugging damit in den Einstellungen aktivieren.

Eine weitere Alternative sind Fernsteuerungs-Apps wie AirDroid. Sie ermöglichen es euch, das USB-Debugging von einem PC aus zu aktivieren. Aber: Die App muss bereits auf eurem Android-Smartphone installiert sein. Habt ihr die Funktion angeschaltet, benötigt ihr ein Datenrettungs-Programm, das USB-Debugging unterstützt. "dr.fone" etwa kann Kontakte, Nachrichten, Notizen, Termine und mehr retten – sowohl vom internen Speicher als auch von einer microSD-Karte. Ohne USB-Debugging bringt "dr.fone" weniger Daten in Sicherheit. Das Programm ist auch für iPhones erhältlich. Der volle Funktionsumfang des Programms ist jedoch kostenpflichtig.

Nutzt ihr eine microSD-Karte in eurem Gerät, dann könnt ihr die Daten von dieser auch ohne Smartphone auslesen. Dafür braucht es nur einen entsprechenden Adapter, den ihr an eurem PC anschließt, oder ihr legt die Karte in ein anderes Smartphone. Meistens könnt ihr so alle Daten retten, die ihr auf dieser externen Speicherkarte gesichert habt.

Gelöschte Handy-Daten retten

Möglicherweise befindet sich euer Smartphone aber auch in einwandfreiem Zustand und ihr habt einfach versehentlich Daten gelöscht. Auch dann dürft ihr euch mit der Datenrettung nicht zu viel Zeit lassen. Die Löschung erfolgt nämlich nicht umgehend. Smartphones merken den entsprechenden Speicherbereich zunächst vor und überschreiben ihn erst später mit neuen Daten. Solange es nicht dazu kommt, ist eine Wiederherstellung möglich. Sobald ihr etwas aus Versehen gelöscht habt, solltet ihr daher euer Gerät ausschalten oder den Flugmodus aktivieren.

iPhone-Nutzer finden in der Fotos-App den Ordner "Zuletzt gelöscht". Darin enthalten sind eure "gelöschten" Bilder. Ihr könnt sie vor der endgültigen Löschung bewahren, indem ihr sie aufruft und auf "Wiederherstellen" tippt. Auf einigen Android-Smartphones besteht diese Möglichkeit nicht. Es gibt aber Apps, die euch die Wiederherstellung gelöschter Bilder auch unter Android ermöglichen. Beachtet aber: Viele dieser Tools finden eure gelöschten Bilder gratis für euch. Für die Wiederherstellung fallen dann aber mitunter Kosten an.

Prävention hilft gegen Datenverlust

Wann und ob das Handy den Geist aufgibt, ist leider oft nicht vorherzusehen. Deshalb solltet ihr lieber vorbereitet sein. Dabei helfen regelmäßige Backups, bei denen ihr alle Daten vom Handy in der Cloud oder eurem lokalen Rechner speichert. So verliert im schlimmsten Fall vielleicht einige neue Fotos, aber seid sonst auf der sicheren Seite.

Wiederherstellung über iCloud

Mit einem iPhone habt ihr die Möglichkeit, automatisch ein Backup eurer Daten in der iCloud anzulegen. So sind wichtige Daten nicht nur auf dem Gerät, sondern auch in der Cloud gesichert. Allerdings ist der Speicherplatz begrenzt. Kostenlos stellt euch Apple 5 GB zur Verfügung. Ausreichend für Kontakte, Termine und Einstellungen, aber bei vielen Fotos und Videos kommt der Speicher schnell an seine Grenzen. Allerdings könnt ihr schon für 0,99 Euro weitere 50 GB Speicher hinzubuchen.

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Die Alternative ist das Backup auf dem eigenen PC oder Mac. Per iTunes könnt ihr hier einfach eine lokale Sicherung deiner Daten anlegen. Dabei habt ihr die Option, die Dateien verschlüsselt oder unverschlüsselt zu sichern. Danach könnt ihr die Daten sogar auf eine externe Festplatte oder einen anderen Speicherdienst legen.

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