Handy-Daten retten: Smartphone kaputt? So kommt ihr an eure Dateien

Samsung Galaxy S4 kaputt
Samsung Galaxy S4 kaputt (© 2015 CURVED )
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Im Alltag lauern viele Gefahren für euer Handy. Einmal kurz nicht aufgepasst und das Handy ist kaputt. Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass auch all eure Fotos, Videos oder Kontakte verloren gehen. Wie ihr eure Handy-Daten retten könnt, zeigen wir euch in unserem Ratgeber.

Ob eine Datenrettung beim Smartphone möglich ist, hängt von einigen Faktoren ab. Bei Schäden am Display ist es meist kein Problem, die Handy-Daten wiederherzustellen. Ist allerdings der interne Speicher direkt beschädigt, ist die Daten-Rettung deutlich unwahrscheinlicher. In den meisten Fällen habt ihr jedoch zumindest Zugriff auf einen Großteil eurer Daten.

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Daten wiederherstellen und sichern: Diese Möglichkeiten gibt's

Am einfachsten könnt ihr Handy-Daten retten, wenn ihr einen Computer zur Hand habt, den ihr via USB-Kabel mit eurem defekten Smartphone verbindet. Besonders gut, klappt das mit Android-Geräten, da ihr hier mithilfe des Windows-Explorers Zugriff auf fast alle wichtigen Dateien habt. Kopiert alle Fotos, Videos und Dokumente, die ihr retten wollt, in einen Ordner auf dem Computer und trennt die Kabelverbindung wieder. Mit iPhones ist das leider nicht in gleichem Umfang möglich. Hier tauchen nach einem Anschluss an den Computer nur die Fotos auf.

Google Pixel 5
Per USB könnt ihr auch die Daten eines kaputten Handys übertragen (© 2020 CURVED )

Aber auch unter Android sind nicht alle Daten über den Explorer auffindbar. Zugriff auf weitere erhaltet ihr, wenn ihr das sogenannte USB-Debugging aktiviert. Das macht ihr in den Entwickler-Einstellungen von Android – idealerweise bereits, solange das Gerät noch bedienbar ist.

Ihr könnt euer Display noch ablesen, es akzeptiert aber keine Touch-Eingaben mehr? Dann könnt ihr mithilfe eines Adapters eine Maus an euer Android-Smartphone anschließen und das USB-Debugging in den Einstellungen aktivieren. Eine weitere Alternative sind Fernsteuerungs-Apps wie AirDroid. Sie ermöglichen es euch, das USB-Debugging von einem PC aus zu aktivieren. Aber: Die App muss bereits auf eurem Android-Smartphone installiert sein.

Habt ihr die USB-Debugging-Funktion aktiviert, benötigt ihr ein Datenrettungs-Programm, das USB-Debugging unterstützt. "dr.fone" etwa kann Kontakte, Nachrichten, Notizen, Termine und mehr Handy-Daten retten – sowohl vom internen Speicher als auch von einer microSD-Karte. Ohne USB-Debugging bringt "dr.fone" weniger Daten in Sicherheit. Das Programm ist auch für iPhones erhältlich. Der volle Funktionsumfang des Programms ist jedoch kostenpflichtig.

Nutzt ihr eine microSD-Karte in eurem Gerät, dann könnt ihr die Daten von dieser auch ohne Smartphone auslesen. Dafür braucht es nur einen entsprechenden Adapter, den ihr an eurem PC anschließt, oder ihr legt die Karte in ein anderes Smartphone. Meistens könnt ihr so alle Handy-Daten retten, die ihr auf dieser externen Speicherkarte gesichert habt.

Kaputtes Handy mit Wasserschaden: Ist die Datenrettung noch möglich?

Ist das Smartphone ins Wasser gefallen und verfügt über keinen ausreichenden IP-Schutz, dann solltet ihr schnell sein. Schaltet das Handy ab und trocknet es danach gründlich. Wie ihr am besten einem Wasserschaden vorbeugt, lest ihr hier:

Lässt sich das Smartphone nach ausgiebigem Trocknen normal bedienen, dann schließt es direkt an den PC an, um eure Handy-Daten zu retten. Ob das Smartphone durch Wasserschäden kaputt gegangen ist,  stellt ihr in der Regel erst Wochen oder Monate später fest, wenn interne Komponenten anfangen zu korrodieren. Entsprechend solltet ihr hier vorsichtig sein, auch wenn das Gerät ordnungsgemäß zu funktionieren scheint.

Gelöschte Handy-Daten retten: Sonderfall Fotos

Möglicherweise befindet sich euer Smartphone aber auch in einwandfreiem Zustand und ihr habt einfach versehentlich Daten gelöscht. Auch dann dürft ihr euch mit dem Handy-Daten retten nicht zu viel Zeit lassen. Die Löschung erfolgt nämlich nicht umgehend. Smartphones merken den entsprechenden Speicherbereich zunächst vor und überschreiben ihn erst später mit neuen Daten. Solange es nicht dazu kommt, ist eine Wiederherstellung möglich. Sobald ihr etwas aus Versehen gelöscht habt, solltet ihr daher euer Gerät ausschalten oder den Flugmodus aktivieren.

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Bei einigen Smartphones findet ihr in der Fotos-App den Ordner "Zuletzt gelöscht". Darin enthalten sind eure "gelöschten" Bilder. Ihr könnt sie vor der endgültigen Löschung bewahren, indem ihr sie aufruft und auf "Wiederherstellen" tippt. Auf einigen Android-Smartphones besteht diese Möglichkeit nicht. Es gibt aber Apps, die euch die Wiederherstellung gelöschter Bilder auch unter Android ermöglichen. Beachtet aber: Viele dieser Tools finden eure gelöschten Bilder gratis für euch. Für die Wiederherstellung fallen dann aber mitunter Kosten an.

Daten-Wiederherstellung über die Cloud

Viele Smartphones bieten euch die Möglichkeit automatisch Daten-Backups bei Cloud-Diensten anzulegen. So werden alle wichtige Daten nicht nur auf dem Gerät, sondern in der Cloud gesichert. Allerdings ist der kostenlose Speicherplatz begrenzt. Apple stellt euch zum Beispiel nur 5 GB in der iCloud zur Verfügung. Ausreichend für Kontakte, Termine und Einstellungen, aber bei Fotos und Videos kommt der Speicher schnell an seine Grenzen. Allerdings könnt ihr schon für 0,99 Euro im Monat auf 50 GB Speicher upgraden.

Die Alternative ist das Backup auf dem eigenen PC oder Mac. Per iTunes beispielsweise könnt ihr hier einfach eine lokale Sicherung der Handy-Daten anlegen. Dabei habt ihr die Option, die Dateien verschlüsselt oder unverschlüsselt zu sichern. Danach könnt ihr sie sogar auf eine externe Festplatte oder einen anderen Speicherdienst legen.

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