Neue Airpods vs. alte AirPods: So unterscheiden sich die Modelle

Die neuen AirPods erlauben die Aktivierung von Siri per Sprachbefehl
Die neuen AirPods erlauben die Aktivierung von Siri per Sprachbefehl(© 2019 Apple)

Ende März 2019 hat Apple die AirPods (2019) eingeführt. Sie ersetzen die erste Generation der In-Ear-Kopfhörer. Wir verraten euch, wie sich die Modelle unterscheiden – falls ihr über einen Umstieg nachdenkt oder die ersten AirPods günstiger erwerben wollt.

Eines vorweg: Apple bietet nur noch die neuen AirPods an. Bei diversen Händlern sollte auf absehbare Zeit aber auch noch das Vorgängermodell erhältlich sein. Optisch unterscheiden sich die beiden Generationen so gut wie nicht: Lediglich eine LED-Leuchte auf dem kabellosen Ladecase weist unter Umständen auf das neue Modell hin.

Unterschiedliche Auflademöglichkeiten

Neue Energie ganz ohne Kabel beziehen: Zusammen mit den AirPods (2019) hat Apple auch ein Ladecase eingeführt, das ihr kabellos aufladen könnt. Ihr benötigt dafür eine Qi-kompatible Ladematte. Ihr könnt das Case aber auch wie beim Vorgänger über den integrierten Lightning-Anschluss mit Energie versorgen. Das Neue Case ist allerdings auch zu den alten AirPods kompatibel und einzeln für 89 Euro erhältlich. Die bereits erwähnte LED-Leuchte auf der Vorderseite der kabellosen Hülle informiert über den Ladestatus der Kopfhörer.

AirPods (2019) mit besserem Chip

In den neuen AirPods verbaut Apple seinen H1-Chip. Dieser ermöglicht laut Hersteller eine im Vergleich zum Vorgängermodell 50 Prozent längere "Sprechdauer" bei Telefonaten. Die maximale Gesprächszeit soll sich somit um eine Stunde auf insgesamt drei Stunden verlängern. Die generelle Akkulaufzeit beider Modelle ist allerdings identisch: Eine Aufladung reicht für fünf Stunden.

Die neuen AirPods lassen euch schneller zwischen gekoppelten Geräten wechseln(© 2019 Apple)

Weitere Vorteile des H1-Chips seien eine stabilere Bluetooth-Verbindung und ein nahtloserer Wechsel zwischen den gekoppelten Endgeräten. Die Verbindung an sich soll doppelt so schnell wie zuvor hergestellt werden. Darüber hinaus verringert sich die Latenz um bis zu 30 Prozent. Das bedeutet, dass die Verzögerung zwischen dem Geschehen auf dem Bildschirm und der Ausgabe des dazugehörigen Audio-Signals kleiner ausfällt – zum Beispiel bei Spielen.

"Siri-Handsfree" nur mit den neuen AirPods

Sowohl die alten als auch die neuen AirPods gewähren Zugriff auf Siri. Die erste Generation müsst ihr zweimal antippen, um die Assistenten zu aktivieren und anschließend mit ihr zu sprechen. Beim neuen Modell ist das nicht mehr nötig: Die AirPods (2019) erlauben es euch, Siri per Sprachbefehl zu aktivieren.

Dazu sagt ihr einfach "Hey, Siri" – und schon hört euch Apples digitale Assistentin aufmerksam zu. Das ermöglicht es euch beispielsweise, die Lautstärke anzupassen oder eine Wegbeschreibung zu erfragen, und dabei trotzdem beide Hände frei zu haben.

Das ist einer der größten Vorzüge, den die neuen AirPods gegenüber dem Vorgängermodell bieten. Ob das für euch ausreicht, um einen Umstieg zu rechtfertigen, müsst ihr selbst entscheiden. Zwar lohnt es sich generell, zur neuen Variante zu greifen. Doch wenn ihr ein gutes Angebot für die ersten AirPods entdeckt und auf die genannten Neuerungen verzichten könnt, spricht nichts gegen den Kauf.

Zusammenfassung:

  • Optisch unterscheiden sich die erste und zweite AirPods-Generation nicht voneinander
  • Mit den neuen AirPods kommt ein Ladecase, das ihr per Wireless Charging mit Energie versorgen könnt
  • Die AirPods (2019) bieten eine Stunde mehr Gesprächszeit und eine noch stabilere Bluetooth-Verbindung. Außerdem soll der verbaute H1-Chip die Latenz um bis zu 30 Prozent reduzieren
  • Die neuen In-Ears verbinden sich schneller und der Wechsel zwischen gekoppelten Endgeräten soll fixer vonstatten gehen
  • Nur mit den neuen AirPods lässt sich Siri per Sprachbefehl aktivieren

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