Smartphone und Tablet säubern: So reinigt man mobile Technik richtig

Smartphone putzen
Smartphone putzen(© 2017 CURVED)

Fingerabdrücke, Staub und Keime: Im Laufe der Zeit verschmutzen Smartphones. Tipps für die korrekte Reinigung gibt es hier.

Dass Smartphones Schmutzfänger sind, sieht man nicht nur täglich in seiner Hand, sondern haben Wissenschaftler schon mehrfach bestätigt. Mal finden sie auf 92 Prozent der getesteten Handys Bakterien oder identifizieren rund 100 verschiedene Arten der Krankheitserreger auf Smartphones. Kein Wunder: Die meisten Bakterien und Viren gelangen über Eure Hände aufs Smartphone.

Essig für ein sauberes Display

Der Touchscreen eines Smartphones kann nicht sauber bleiben, da ständig Finger auf ihm herumtippen. Unterwegs mag man sich da schnell mit dem T-Shirt oder Pullover-Ärmel behelfen. Doch für eine richtige Reinigung solltet Ihr zu einem fusselfreien Mikrofasertuch greifen. Das entfernt Staub und anderen groben Schmutz. Die meisten Smartphone-Displays sind zwar kratzfester als Computerbildschirme. Doch normale Haushaltstücher oder Toilettenpapier sind wegen ihrer vergleichsweise rauen Struktur trotzdem nicht die ideale Wahl.

Inzwischen sind zwar immer mehr Smartphones wasserdicht, aber auf Reinigungsmittel mit Chemikalien oder Alkohol sollte man verzichten. Mit Seife lassen sich bisher nur einige Modelle in Japan waschen. Zum Entfernen von Fettflecken und anderem hartnäckigen Dreck reicht in der Regel etwas Wasser aus. Damit und dem bereits erwähnten Mikrofasertuch lassen sich auch Geräte reinigen, die nicht wasserdicht sind. Wichtig ist, dass das Reinigungstuch nicht nass, sondern nur feucht ist. Gegen ganz hartnäckigen Schmutz hilft etwas Essig im Wasser oder der Griff zu einem speziellen Bildschirmreiniger.

Die Tipps für eine Vorderseite aus Glas gelten natürlich auch für eine Rückseite aus Glas, die nicht nur bei aktuellen Top-Modellen wie dem Samsung Galaxy S8 oder dem LG G6 zu finden ist. Metall lässt sich auf diese Weise ebenfalls reinigen. Nur bei ungewöhnlichen Materialien, wie der Leder-Version des LG G4 oder der Sandstone-Rückseite eines OnePlus-Smartphones ist Wasser nicht die beste Wahl.

So entfernt man Dreck im USB-Anschluss

Bei Micro-USB-Anschlüssen war sich im Anschluss sammelnder Dreck kein Problem. Beim OnePlus 2 habe ich selbst gesehen, wie viel Staub sich in der USB-C-Buchse sammeln kann: So viel, dass das Ladekabel nicht mehr richtig hält. In solch einem Fall hilft es nur, den vom Ladestecker zusammengepressten Dreck manuell herauszuholen. Greift dafür zu einem Zahnstocher aus Holz oder Kunststoff. Zu harte und metallische Gegenstände können die Kontakte beschädigen. Damit dies auch mit einem Zahnstocher nicht geschieht, solltet Ihr vorsichtig vorgehen.

Staubflusen sammeln sich aber nicht nur in USB-C-Anschlüssen, sondern auch in der Lightning-Schnittstelle des iPhone und den Kopfhörerbuchsen – sofern noch vorhanden. Der Reinigungsvorgang ist bei allen drei Anschlüssen identisch.

Wenn es möglich ist: das Gehäuse öffnen

Es gibt nicht mehr viele Modelle, bei denen sich die Rückseite abnehmen lässt. Funktioniert das bei Eurem Smartphone noch, solltet Ihr das regelmäßig machen und den angesammelten Schmutz mit einem Staubtuch vorsichtig entfernen.

Speicher freiräumen

Wenn Ihr schon gerade dabei seid, das Smartphone von außen sauber zu machen, könnt Ihr auch gleich die Software aufräumen. Wie das gelingt, haben wir für iOS und für Android zusammengefasst. WhatsApp ist ein Kapitel für sich.


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