Spotify- & YouTube-Streaming: Datenverbrauch verringern

Na ja13
YouTube kann ganz schön am Datenvolumen knabbern
YouTube kann ganz schön am Datenvolumen knabbern(© 2015 CURVED Montage)

Streaming-Dienste sind für viele von Euch in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Egal ob Musik oder lustige Videos – mit dem Smartphone lassen sich unzählige Varianten abrufen, die Euch die Zeit vertreiben. Doch Spotify, YouTube und Co. können dabei ganz schön an Eurem mobilen Datenvolumen zehren. Allerdings gibt es ein paar kleine Einstellungstricks, die die genannten Dienste zur Sparsamkeit zwingen. Welche das genau sind, das verraten wir Euch in diesem Ratgeber am Beispiel von zwei der beliebtesten Vertreter.

Verbrauchsoptimierung bei Spotify

Generell verbrauchen Musik-Streamingdienste wie Spotify weitaus weniger Datenvolumen als das Streamen von Videos. Dennoch gibt es auch hier einige Einstellungsmöglichkeiten, um den Verbrauch zu reduzieren. Das Geheimnis liegt in der Audio-Qualität. Der Standardwert bei der Desktop-Anwendung von Spotify ist hier bei 160 kbps festgelegt. Bei mobilen Geräten beschreibt dieser Wert jedoch bereits das Streaming in "High quality". Es besteht jedoch die Möglichkeit, die Qualität herabzusetzen auf einen Wert von 96 kbps. Dadurch verschlechtert sich zwar minimal der Hörgenuss, doch das Datenvolumen wird dafür geschont.

Setzt die Audio-Qualität herab

Um die Streaming-Qualität zu verändern, müsst Ihr in die Einstellungen der Spotify-App gehen und unter dem Punkt "Streaming" die Option "Normal Quality" einstellen. Der dadurch erzielte Effekt lässt sich anhand eines Beispiels veranschaulichen: Wenn Ihr in normaler Qualität eine Stunde lang Musik streamt, verbraucht Euer Gerät etwa 42 MB. Bei 160 kbps sind es dagegen satte 70 MB.

Datenvolumen-Vielfraß YouTube

YouTube ist nicht nur der größte Video-Streamingdienst der Welt, es knabbert auch so ziemlich am stärksten am Datenvolumen Eures Smartphones. Natürlich sollt Ihr auch weiterhin Eure tägliche Dosis an frischen Clips bekommen, doch zuvor empfiehlt sich ein Blick in die YouTube-Einstellungen auf Eurem Gerät. Geht dafür oben rechts auf das Symbol mit den drei kleinen Punkten. Tippt anschließend auf "Einstellungen" und dann auf "Allgemein". Dort seht Ihr ganz oben den Punkt "Mobile Daten begrenzen". Setzt nun ein Häkchen in das danebenstehende Kästchen. Dadurch streamt Ihr HD-Videos nur noch über WLAN.

Runter mit der Auflösung

Es lässt sich zudem einstellen, dass Ihr YouTube-Videos immer in einer niedrigeren Auflösung sehen könnt als in der automatisch eingestellten Standard-Auflösung von 480p. Klickt dafür in der oberen rechten Ecke von YouTube auf Euer Account-Foto. Dann öffnet Ihr über das Zahnrad die Einstellungen. Im nachfolgenden Bildschirm klickt Ihr in der linken Menü-Leiste auf den Punkt "Wiedergabe". Unter dem Punkt "Video-Wiedergabequalität aktiviert Ihr jetzt "Meine Verbindung ist langsam. Nie Videos in höherer Qualität abspielen". Anschließend werden Videos immer in 360p abgespielt.

Zusammenfassung

  • Setzt bei Spotify die Streaming-Qualität von 160 kbps herunter auf "Normal Quality"
  • Streamt YouTube-Videos ausschließlich über WLAN unter "Einstellungen | Allgemein | Mobile Daten begrenzen"
  • Erzwingt in YouTube unter "Einstellungen | Wiedergabe | Meine Verbindung ist langsam. Nie Videos in höherer Qualität abspielen" die niedrigste Video-Wiedergabequalität

Weitere Artikel zum Thema
iPhone 11: Apple stre­amt Keynote erst­mals über YouTube
Christoph Lübben
Die Apple-Keynote hat es 2019 auf YouTube geschafft
Offen für alle: Apple streamt seine Keynote erstmals über eine große Video-Plattform – die auf den unterschiedlichsten Geräten verfügbar ist.
Spotify Premium Duo ist da: So spart ihr beim Abo Geld
Michael Keller
Spotify Premium Duo richtet sich explizit an Paare
Spotify Premium Duo ist da: Das neue Angebot des Musik-Streaming-Dienstes ist ausdrücklich für Paare gedacht. Ihr spart Geld und vermeidet Stress.
Apple Watch 6 und Co.: Kann eine Smart­watch Corona erken­nen?
Francis Lido
Die Apple Watch kann auf Herzerkrankungen hinweisen – aber nicht auf Corona
SpO2-Tracking ist der Fitnesstracker-Trend 2020. Die Apple Watch 6 wird das Feature wohl ebenfalls bekommen. Können Wearables damit Corona erkennen?