Alle Infos zum Samsung Galaxy S9: Was wir über das MWC-Highlight wissen

Das Galaxy S9 ist Samsungs Antwort auf das iPhone X von Apple. Was wir bereits über das neue Top-Smartphone wissen, erfahrt ihr hier.

Je näher die Vorstellung des Galaxy S9 rückt, desto mehr Details sickern zu Samsungs neuesten Flaggschiff-Smartphone durch. Wir sammeln hier die wahrscheinlichsten Gerüchte, zusammen mit den Infos, die Samsung bereits veröffentlicht hat.

Wann stellt Samsung das Galaxy S9 vor?

Samsung stellt das Galaxy S9 einen Tag vor Beginn des Mobile World Congress (MWC) in Barcelona vor. Für Sonntag, den 25. Februar 2018, hat das Unternehmen zu einer Pressekonferenz in die katalanische Metropole eingeladen und lässt auch auf Twitter keinen Zweifel daran, um welches Produkt es an diesem Abend geht. Wir sind für euch natürlich live vor Ort.

Wann ist es erhältlich und was wird es kosten?

Den genauen Preis für das S9 verrät Samsung bei der Vorstellung Ende Februar – oder sogar noch ein paar Tage später. In den vergangenen Jahren übernahmen die Flaggschiff-Modelle den Preis des Vorgängers oder wurden 50 bis 100 Euro teurer. Schaut man auf das Galaxy S8 zurück, muss man mit einem Preis von 799 bis 899 Euro rechnen – für die günstigste Variante. Hoffnung auf einen sinkenden Preis hat allerdings der China-Chef von Samsung gemacht. Es werde das günstigste Top-Smartphone auf der Welt werden, versprach er in einem Interview. Wir sind gespannt.

Bei den letzten Galaxy Note- und S-Modellen setzte Samsung auf einen Rhythmus von zwei Wochen bei Vorbestellungen und Verkaufsstart. Das würde für das Galaxy S9 bedeuten, dass Vorbestellungen kurz vor oder nach dem 10. März möglich sind und der Verkauf Mitte März startet.

Zum Start ist das Galaxy S9 angeblich in Schwarz, Gold, Blau und Violett erhältlich. Eine Garantie, dass alle Farben in Deutschland zur Auswahl stehen, gibt es nicht. Meist bringt Samsung nicht alle Varianten in einem Land in den Handel. Spätere Änderungen oder neue Farben sind aber nie ausgeschlossen.

Gibt es wieder ein größeres Galaxy S9 Plus?

Davon ist auszugehen. Die Kombination aus "normalen" Flaggschiff und einer größeren Variante hat sich für Samsung in den vergangenen Jahren bewährt und es gibt noch keine guten Argumente, die gegen die zwei Größen sprechen. Bisher deuten auch alle Gerüchte auf ein Galaxy S9 und eine Galaxy S9 Plus hin. Gerüchte, dass nur eine Variante erscheint, gibt es nicht. Wie sie aussehen könnten, zeigt zum Beispiel Evleaks auf Twitter.

Verfügt das Display über mehr Rand?

Sind die durchgesickerten Bilder vom S9 und S9 Plus echt, bleibt der Rand neben den Touchscreens oben und unten etwa gleich groß und wird an den Seiten wieder etwas breiter. Samsung vertraut angeblich weiterhin auf die seit Jahren bewährten Super AMOLED-Displays und behält das 18:9-Seitenverhältnis bei. Größentechnisch könnt ihr euch auf 5,8 Zoll beim S9 und 6,2 Zoll S9 Plus einstellen.

Verbaut Samsung wieder den Exynos-Chipsatz?

Den Exynos 9810 als Chipsatz für das Galaxy S9 und S9 Plus hat Samsung bereits im Januar auf der CES vorgestellt. Er verfügt über acht Rechenkerne, von denen vier mit 2,9 Gigahertz getaktet sind. Die übrigen seien auf "Effizienz" getrimmt, also für Alltagsaufgaben zuständig. Die Rechenleistung soll bis zu 40 Prozent höher als beim Galaxy S8 ausfallen. In den USA wird Samsung das S9 mit dem Snapdragon 845 von Qualcomm ausstatten. In Deutschland kommt für gewöhnlich die Exynos-Version in den Handel.

Beim internen Speicher und beim Arbeitsspeicher deuten sich Abstufungen an. So soll zum Beispiel das Galaxy S9 über vier Gigabyte Arbeitsspeicher und 64 Gigabyte internen Speicher verfügen. Beim Galaxy S9 Plus erhöhe sich die Speicherausstattung auf sechs und 128 Gigabyte.

Gibt es die Dualkamera nur für eine Variante?

Die Kameras scheinen neben dem Display und dem Speicher der dritte markante Unterschied zwischen dem Galaxy S9 und dem Galaxy S9 Plus zu sein. Die Gerüchte deuten bisher darauf hin, dass nur das große S9 Plus über eine Dualkamera verfügen wird. Wie beim iPhone soll auch Samsung die kleine Variante seines Top-Smartphones mit "nur" einer Kameralinse ausstatten.

Was gibt's sonst noch? Gesichtserkennung, Animojis und ein Kopfhöreranschluss

Smartphones von Samsung ließen sich schon vor dem iPhone X per Gesichtserkennung, bzw. Iris-Scan entsperren. Diese Technologie sollen beim S9 verbessert worden sein und unter der Bezeichnung "Intelligent Scan" eine verbesserte Gesichtserkennung bieten. Bisher überzeugten die bei den Samsung-Smartphones kaum Nutzer, den Fingerabdrucksensor nicht mehr einzusetzen. Auf einen Fingerabdrucksensor verzichtet Samsung wohl auch trotz der neuen Gesichtserkennung nicht. Auf der Rückseite soll man die Smartphones weiterhin mit seinen Fingern entsperren können, aber an einer besseren Position als beim Galaxy S8.

Zudem soll im Selfie-Modus die Aufnahme von "animierten Avataren" möglich sein. Wer denkt dabei nicht an die Animojis vom iPhone X? Die sind zwar nur Spielkram, aber ein sehr faszinierender und unterhaltsamer Spielkram.

Aber Samsung setzt beim Galaxy S9 und Galaxy S9 Plus anscheinend nicht nur auf moderne Technik. So sollen die Smartphones weiterhin über einen 3,5-mm-Audio-Anschluss für Kopfhörer verfügen. Andere Hersteller halten ihn als Schnittstelle für nicht mehr zeitgemäß und loben die Vorzüge von USB-C bei der Übertragung von Audiosignalen. Wer aber seine Kopfhörer mit Klinkenstecker liebt, lässt sich nur schwer überzeugen.

Alle Details und bestätigten Infos zum Galaxy S9 und S9 Plus findet ihr pünktlich zu Samsungs Keynote am 25. Februar auf curved.de

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