Amazon Echo soll besser mit dem HomePod konkurrieren können

Amazon Echo muss bislang ohne speziell angepassten KI-Chip auskommen
Amazon Echo muss bislang ohne speziell angepassten KI-Chip auskommen(© 2016 CURVED)

Apple hat einen, Google auch – und nun will Amazon nachziehen: Künftige Ausführungen des Amazon Echo sollen einen eigens dafür entwickelten KI-Chip erhalten. Damit sollen die Schnelligkeit und die Qualität der Antworten gesteigert werden, die Nutzer von der Sprachassistentin Alexa erhalten.

Bis zu 450 Experten sollen mit der Entwicklung beschäftigt sein, berichtet The Verge unter Berufung auf einen Artikel von The Information. Es sei zwar unwahrscheinlich, dass Amazon die besagten Chips auch selbst produzieren wird. Trotzdem stelle dieser Schritt eine Gefahr für Unternehmen wie Intel und Nvidia dar, die sich mehr und mehr auf das Feld der künstlichen Intelligenzen konzentrieren.

Schnellere und effizientere Antworten

Das Ziel von Amazon sei es, mit dem eigenen KI-Chip die aufwendigen Rechenprozesse mehr auf den Geräten der Amazon-Echo-Reihe selbst stattfinden zu lassen. Aktuell werden diese überwiegend in die Cloud ausgelagert, wodurch Alexa mitunter länger braucht als die Konkurrenz, um zum Beispiel auf Fragen zu antworten, euch an Termine zu erinnern oder Ergebnisse für Suchanfragen zu liefern.

Apple hat seine eigenen KI-Chips für das iPhone entwickelt: Der A11-Bionic-Chip stellt zum Beispiel im iPhone X sicher, dass Face ID und ARKit-Apps von KI-Lernprozessen profitieren. Google auf der anderen Seite hat einen Bildprozessor für das Pixel 2 entwickelt, ähnlich wie es LG nun für die Neuauflage des LG V30 getan hat. Googles "TensorFlow AI"-Trainingsplattform bildet zudem die Grundlage für das Alpha-Go-System von DeepMind.


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