Apple Music: Radiostationen Beats 2 - 6 "denkbar"

Beats 1 könnte jederzeit Nachwuchs auf Appls Music bekommen
Beats 1 könnte jederzeit Nachwuchs auf Appls Music bekommen(© 2015 CURVED)

Seit Anfang Juli läuft Dr. Dres Radioshow Beats 1 exklusiv auf Apple Music. Beats 2 bis 6 gibt es bislang nicht, das könnte sich aber jeden Augenblick ändern. Wie The Verge aus gut informierten Quellen erfahren haben will, seien bis zu fünf weitere Sender im Rahmen des Möglichen.

Apple besitze die Rechte an fünf weiteren Sendern, die jederzeit ohne Nachverhandlung mit den Partnerlabels starten dürfen. Inhalt und Standort seien daher offen. Ein Beats 2 in Australien sei ebenso denkbar wie ein neuer Sender in Asien. Im Gegensatz zum halbtägigen Betrieb von Beats 1 könnten deren Stream zudem 24 Stunden nonstop übertragen werden.

Labels warten mit ein Urteil über Apple Music ab

Die Labels selbst hingegen warten zunächst noch ab, wie sich Apple Music entwickelt. Zwar seien sie bisher "ziemlich zufrieden" mit Apples Streaming-Dienst, doch ob dieser wirklich ein Erfolg ist oder nicht, sei erst nach Ablauf der dreimonatigen Probe-Frist absehbar. Derzeit würden die Labels alle Nutzer lediglich als "Probe-Anwender" bezeichnen.

Darüber hinaus heißt es, dass Apple bislang keine negativen Auswirkungen von Apple Music auf Song-Downloads bei iTunes feststellen konnte. Die Zahl gekaufter Musikstücke gehe zwar kontinuierlich zurück, sei aber auch nicht stärker gefallen, nachdem der Streaming-Service gelauncht war. Unterdessen nutzen Apple und seine Partner Apple Music fleißig für weitere Exklusiv-Inhalte: So wird bald Dr. Dres neues Album "Compton. A Soundtrack by Dr. Dre" dort erscheinen.


Weitere Artikel zum Thema
Weara­ble trifft Fashion: Das ist das Laut­spre­cher-Cap von Atari
So sehen die ersten "Speakerhats" von Atari aus
Atari hat eine Mütze entwickelt, die mit Lautsprechern ausgestattet ist. Über Bluetooth soll sich auf dem Wearable Musik abspielen lassen.
Face­book testet Paywall für Inhalte
Guido Karsten2
In Facebooks Ökosystem könnten in Zukunft auch kostenpflichtige Dienste Einzug halten
Facebook arbeitet an einem kostenpflichtigen Service zum Betrachten von Nachrichteninhalten. Ein Test soll noch dieses Jahr beginnen.
WhatsApp soll unter Android O bei Video­an­ru­fen Bild im Bild unter­stüt­zen
Michael Keller1
Mit Android O soll der Funktionsumfang von WhatsApp erweitert werden
WhatsApp könnte schon bald ein praktisches Feature bieten: Mit Android O soll der Messenger bei Videoanrufen ein Bild im Bild anzeigen.