Apple soll an iPad mit Face ID und Animoji-Unterstützung arbeiten

Mit dem iPad Pro 10.5 von 2017 könnt ihr keine Animojis aufnehmen
Mit dem iPad Pro 10.5 von 2017 könnt ihr keine Animojis aufnehmen(© 2017 CURVED)

Kaum ein Feature sorgte bei der Enthüllung des iPhone X für so viel Aufsehen wie die Animojis. Bislang können nur Besitzer von Apples High-End-Smartphone die animierten Figuren nutzen, doch noch 2018 soll auch ein iPad diese Möglichkeit bieten. 

Das geht aus einem Bericht von Bloomberg hervor. Demnach werde Apple noch diesen Herbst ein iPad mit Face ID und Animoji-Unterstützung veröffentlichen. Das neue Tablet soll dafür eine ähnliche Frontkamera besitzen wie das iPhone X. Wie die Kamera Face ID ermöglicht, haben wir in einem anderen Artikel erklärt.

Animojis für Face Time

Dem Bericht zufolge führt Apple Animojis auf dem iPad mit iOS 12 ein, dessen interner Codename "Peace" (Frieden) laute. Das neue Betriebssystem soll außerdem weitere Animoj-Varianten einführen. Löwe, Drache, Skelett und Bär werden also wohl nicht die letzten Neuzugänge sein. Außerdem plane Apple, das Animoji-Menü zu vereinfachen.

Animojis sollen künftig aber nicht nur in Nachrichten zum Einsatz kommen. Laut Bloomberg habe Apple vor, diese auch in Face Time zu integrieren. Nutzer könnten sich in Videoanrufen dann quasi eine Animoji-Maske überziehen – ähnlich wie dies beispielsweise in Snapchat bereits möglich ist.

Für einige vielleicht noch interessanter: Im Herbst 2018 soll es Apple erstmals ermöglichen, iOS-Apps von Drittherstellern auch auf Macs zu nutzen. Dafür sorgen soll neben iOS 12 Version 10.14 von macOS. Auch für dieses Betriebssystem hat das Unternehmen anscheinend einen Codenamen: Apple-intern heißt es angeblich "Liberty" (Freiheit).


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