Chromecast: Google arbeitet weiter an Video-Streaming ohne Ladezeiten

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Die Ladezeiten für Googles Chromecast sollen dank "Fast Play" deutlich kürzer ausfallen
Die Ladezeiten für Googles Chromecast sollen dank "Fast Play" deutlich kürzer ausfallen(© 2015 CURVED)

Das Streamen mit Chromecast soll schneller starten als bisher: Offenbar arbeitet Google nach wie vor an verschiedenen Funktionen für das "Fast Play"-Feature seiner Streaming-Geräte – die sogenannte "Content Prediction" ist ein wichtiger Teil davon.

Mit der "Inhaltsvorhersage" soll es möglich sein, den Beginn des Streamings über Chromecast von einem Smartphone aus zu beschleunigen, berichtet Android Police. Bislang seht Ihr eine Ladeanzeige, wenn Ihr ein Video auf dem mobilen Geräte startet, der je nach WLAN-Verbindung in der Regel ein paar Sekunden lang sichtbar ist. Mit der "Content Prediction" soll das Streaming-Gadget die Inhalte bereits vorladen, bevor Ihr auf den "Play"- oder "Cast"-Button drückt. Dadurch könnte die Wiedergabe sofort gestartet werden, wenn Ihr die entsprechende Taste betätigt.

Fast Play noch 2016

Die "Content Prediction"-Funktion sollte ursprünglich zusammen mit Netflix veröffentlicht werden. Offenbar hat Google das Feature in einer frühen Phase auch in einem begrenzten Umfeld getestet, aber den Release mutmaßlich aufgrund von Bugs verschoben. Laut Android Police soll dieser Teil von Fast Play aber noch im Jahr 2016 für die breite Öffentlichkeit ausgerollt werden – sowohl für den originalen Stick als auch für den Dongle von 2015. Parallel sollen dann auch kompatible Apps zur Verfügung stehen, die das Feature unterstützen.

Die geeigneten Chromecast-Apps sind auch der Schlüssel für die Nützlichkeit der Funktion, da Nutzer sonst wenig davon haben. Da der Rollout bereits gemeinsam mit Netflix geplant wurde, ist davon auszugehen, dass die App des Streaming-Anbieters wohl auch Fast Play unterstützen wird. Außerdem soll der Service Gerüchten zufolge noch Ende 2016 die Speicherung von Inhalten zur Offline-Wiedergabe einführen.


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