Darum habt Ihr Android Wear 2.0 noch nicht auf Eurer Smartwatch

Peinlich !7
Viele Smartwatches haben das Update auf Android Wear 2.0 noch nicht erhalten.
Viele Smartwatches haben das Update auf Android Wear 2.0 noch nicht erhalten.(© 2017 Google)

Im Februar 2017 hatte Google das fertige Android Wear 2.0 vorgestellt. Auf vielen Smartwatches ist es aber noch nicht angekommen. Das Unternehmen erklärt, warum.

Als Android Wear 2.0 fertig war, war das für Google keine große Sache. Mehr als ein kurzes Video und einen Blogpost zum Thema gab es nicht. In letzterem wurden, neben den neuen Features des Wearable-Systems, die LG Watch Sport und die LG Watch Style als Referenz-Geräte vorgestellt. Auf den beiden Uhren lief das System zuerst. Alle anderen kompatiblen Smartwatches sollten in wenigen Wochen folgen. Bislang wurde daraus wenig.

Update nach Problemen erneut verschoben

Nur die Fossil Q Founder, die Casio Smart Outdoor Watch WSD-F10 und die TAG Heuer Connected bekommen aktuell das Update. Bei den weiteren Modellen, etwa der zweiten Version der Moto 360, müsst Ihr Euch in Geduld üben. Warum das so ist, erklärte Google in einem Statement gegenüber Wareable: Es komme derzeit zu Verspätungen, weil beim finalen Testen ein Bug gefunden wurde. Sobald das Problem behoben sei, werde das Update für alle anderen Uhren erscheinen.

Heißt: Der flächendeckende Start von Android Wear 2.0 verschiebt sich zum zweiten Mal. Eigentlich sollte das System schon im Herbst 2016 erscheinen. Da gab es aber so viel negatives Feedback von Entwicklern, dass sich Google entschloss, den Start auf Februar 2017 zu verschieben. Nun folgt der erneute Aufschub, unter anderem für die Asus ZenWatch 2 und 3, die Fossil-Modelle Q Marshal und Q Wander, die Huawei Watch und die LG-Modelle Watch R, Watch Urbane und 2nd Edition LTE.


Weitere Artikel zum Thema
Android: Google bringt euch scrol­lende Screens­hots – aber viel zu spät
Christoph Lübben
Auf Smartphones wie dem Google Pixel 3 XL gibt es selbst mit Android Q keine scrollenden Screenshots
Zu wenig, zu spät: Google will euch endlich scrollende Screenshots ermöglichen. Das Ganze kommt aber nicht mehr 2019 mit Android Q.
So macht Android Q aus eurem Smart­phone einen Desktop-PC
Francis Lido
Auf den Spuren von Samsung DeX (Bild): Android Q wird einen nativen Desktop-Modus bieten
Neue Information zum Desktop-Modus von Android Q: Künftig werdet ihr einen Monitor als Zweitbildschirm verwenden können.
Android 10 Q im ersten Hands-On: Die Zukunft ist Voice
Benjamin Kratsch
Supergeil !20Mit Android 10 Q wird auch das Navigieren mit Google Maps einfacher.
“Wir wollen ein Google bauen, das für alle mehr Hilfe bietet“, hieß es auf der Google I/O. Was das heißt, zeigt Android 10 Q.