Der HomePod ist ein iPhone ohne Bildschirm

Der Apple HomePod bei der Präsentation auf der WWDC 2017 in San José
Der Apple HomePod bei der Präsentation auf der WWDC 2017 in San José(© 2017 CURVED)

AudioAccessory1.1. So nennt Apple den HomePod in der Firmware, die am Wochenende für Entwickler freigegeben wurde. Diese offenbart einige interessante Details über den smarten Speaker von Apple.

Kurios, aber irgendwie auch einleuchtend: Auf dem HomePod läuft offenbar iOS. Tatsächlich wird der Lautsprecher in iTunes derzeit als ein iPhone SE erkannt. Freilich lässt sich das Gadget ohne Display nicht bedienen wie ein Smartphone. Aber es wäre auch verwunderlich gewesen, wenn das Unternehmen nur für einen Speaker eine neue Software entwickeln würde.

Vorerst keine Drittanbieter-Apps, aber Bedienungshilfen

Als Shell dient eine App namens Soundboard, wohl in Anlehnung an Springboard auf iPhone und iPad. Dort übernimmt die Software unter anderem das Management des Homescreens. Mit Blick auf den Code sieht es aber ganz danach aus, als würden keine Drittanbieter-Apps auf dem HomePod laufen. Ganz ausgeschlossen ist das laut 9to5mac allerdings nicht. Zumal mit einem abgewandelten iOS die Möglichkeit dazu besteht.

Immerhin soll der Speaker zum Start etwa Bedienungshilfen wie VoiceOver unterstützen. Unklar ist noch, was es nun eigentlich mit dem kleinen Touchdisplay auf der Oberseite auf sich hat. Der Firmware nach zu urteilen lassen sich dort zunächst nur eine Siri-Wellenform, Plus bzw. Minus für die Lautstärke sowie einen Timer anzeigen. Der Entwickler Troughton-Smith glaubt aber, dass dieses Display eine LED-Matrix ist und nicht etwa nur aus einzelnen LEDs besteht. Stimmt das, könnte Apple die Touch-Funktionen des HomePod künftig weitaus stärker ausbauen.

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