Facebook bietet jetzt auch Live-Streams – aber nicht für jedermann

Her damit !53
Dwayne Johnson war einer der ersten, die mit Facebook Live auf Sendung gingen
Dwayne Johnson war einer der ersten, die mit Facebook Live auf Sendung gingen(© 2015 Facebook)

Facebook geht live auf Sendung – und zwar mit einem bezeichnet betitelten neuen Feature: Facebook Live springt auf den anhaltenden Streaming-Trend um Apps wie Periscope auf und ermöglicht ebenfalls Echtzeit-Videoübertragungen vom Smartphone ins Social Web.

Die Grundidee entspricht weitestgehend dem Prinzip von Periscope – nur dass Facebook Live direkt in das soziale Netzwerk implementiert ist, während Periscope auch ohne die Anbindung an die Mutter-App Twitter genutzt werden kann. Es gibt ab sofort also auch auf Facebook Live-Streams zu sehen, die Ihr liken, teilen und live kommentieren könnt. Darauf kann der Sender des Streams wiederum direkt reagieren. Nach dem Ende der Übertragung können die Sendungen dann als Videos auf Facebook zugänglich gemacht werden, der Zusatz "war live" zeichnet sie als aufgezeichnete Streams aus.

Facebook streamt nur Promi-Videos – zumindest vorerst

Während die Live-Streams auf den üblichen Wegen via Browser oder Facebook-App abgerufen werden können, gibt es zum Start des Features nur einen Weg, sie zu senden: mit Facebook Mentions. Diese App ist leider nicht jedem Nutzer zugänglich, sondern ausschließlich Personen des öffentlichen Lebens mit verifizierten Facebook-Seiten vorbehalten – also Schauspielern, Sportlern, Politikern und anderen Medienpersönlichkeiten.

Zumindest vorerst beschränkt sich die Teilhabe an Live-Streams für die meisten Nutzer also auf die Kommentarfunktion. Ob sich das in Zukunft ändern wird und es Facebook Live für jedermann geben soll, verrät die Ankündigung im firmeneigenen Blog nicht. Zum Start des Features konnte Facebook gleich eine ganze Reihe prominenter Streamer gewinnen, darunter etwa Dwayne "The Rock" Johnson, Serena Williams und Martha Stewart.

Weitere Artikel zum Thema
Face­book testet Bezahl­funk­tion für Grup­pen
Christoph Lübben
Bei Facebook sind bald vielleicht nicht mehr alle Gruppen kostenlos
Facebook möchte offenbar die Inhalte von Gruppen verbessern: Eine Bezahlfunktion soll die Erstellung von hochwertigem Content ermöglichen.
Face­book Messen­ger zeigt nun auto­ma­tisch star­tende Werbe­vi­deos an
Christoph Lübben2
Der Facebook Messenger enthält nun offenbar nervige Werbung
Werbung für den Facebook-Messenger: Erste Nutzer sollen nun automatisch abspielende Spots in der App sehen. Ob das Ganze so bleibt?
Face­book könnte euch in Zukunft die Augen öffnen
Francis Lido
Facebook könnte künftig viele verunglückte Fotos retten
Facebook arbeitet an einer Technologie, die geschlossene Augen auf Fotos öffnen kann. Die genutzte Methode kommt bereits woanders zum Einsatz.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.