Galaxy Note 7: Besitzer wollen Phablet nicht zurückgeben

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Berichte über abgebrannte Jeeps lassen Hardcore-Fans des Galaxy Note 7 kalt
Berichte über abgebrannte Jeeps lassen Hardcore-Fans des Galaxy Note 7 kalt(© 2016 Facebook/Nathan Lydia Dornacher)

Manchen Besitzern eines Galaxy Note 7 ist es offenbar egal, dass das Phablet Feuer fangen könnte – sie wollen es einfach nicht wieder hergeben. Unterdessen ist Samsungs Rückrufaktion in vollem Gange.

"Ich behalte meins" – so oder so ähnlich lauten zahlreiche Tweets von Besitzern eines Galaxy Note 7. Die Berichte über explodierte oder entflammte Exemplare scheint ihnen nichts auszumachen. Als Argument scheint ihnen zu reichen, dass das Gerät im Betrieb nicht überhitze. Potenziell sind aber sämtliche Einheiten gefährdet, eine genaue Ursache hat Samsung aber bislang nicht bekannt gegeben. Vermutlich sind aber auch die Austauschgeräte von einem Akku-Fehler betroffen.

"Wie ein iPad Pro für die Hosentasche"

Ein Galaxy Note 7-Fan gab in einem Interview mit CNET an, warum eine Rückgabe nicht infrage kommt. Mit dem S-Pen komme es ihm vor, als trage er überall ein iPad Pro mit sich herum. Ein anderer Twitter-Nutzer schreibt etwa: "Ich glaube nicht, dass ich mich von meinem Note 7 trennen kann. Es ist das vielleicht beste Smartphone der letzten zwei Jahre. Es ist perfekt."

Samsung selbst nimmt die Rückrufaktion zum Galaxy Note 7 dafür umso ernster. Für den Versand verteilt das Unternehmen feuerfeste Kartons sowie Schutzhandschuhe. Für Twitter-Nutzer "the yeezy haver" ist das aber ebenfalls keine Option; er schreibt in einem Tweet in Anlehnung an ein Zitat von Charlton Heston, dass Samsung es ihm schon "aus seinen kalten, toten Händen nehmen" müsse. Immerhin scheint er es nur "wegen der Memes" behalten zu wollen. Es ist aber wohl eher unwahrscheinlich, dass dies auch der Grund bei allen anderen Rücksende-Verweigerern ist.

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